Gesellschaft

Kampagne Handzeichen

Retten statt Schimpfen - Aktionen und Kampagnen zum Weltherztag

Am 29. September findet alljährlich der Weltherztag - eine Initiative der World Heart Federation - statt. Auch in Österreich sind aus diesem Anlass eine Reihe von Aktivitäten geplant. So soll eine Kampagne dazu motivieren, bei plötzlichem Herzstillstand zum Erstretter zu werden. Initiiert wurde diese vom Verein Puls und der Stadt Wien.

Oktoberfest
Coronavirus

Oktoberfest: Zahlen in München steigen immer schneller

Eineinhalb Wochen nach Beginn des Oktoberfestes steigen die Corona-Zahlen in München immer schneller. Auf Wochensicht ist die Sieben-Tage-Inzidenz um knapp 77 Prozent auf 424,9 gestiegen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand 3.08 Uhr) hervorgeht. Das ist deutlich mehr als der bayernweite Anstieg von 43,1 Prozent oder der deutsche von 29,4 Prozent. Die Inzidenz ist die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Menschen binnen sieben Tagen.

Kolumbianer nahm nach Glyphosat-Kontakt Sterbehilfe in Anspruch

Nachdem er bei der Arbeit jahrelang dem Unkrautvernichter Glyphosat ausgesetzt war und später an Parkinson erkrankte, hat ein Ex-Beamter der kolumbianischen Anti-Drogenpolizei Sterbehilfe in Anspruch genommen. Der 59-jährige Gilberto Avila sei am Montag in Armenia im Zentrum des Landes gestorben, sagte einer seiner Angehörigen der Nachrichtenagentur AFP.

Personal im Schutzanzug
European Health Forum Gastein

WHO: Sorge um psychische Gesundheit in Medizinberufen

„Alle Länder Europas haben eine gemeinsame Sorge: das Gesundheitspersonal.“ Das sagte die Direktorin für Länder-Gesundheitspolitik des WHO-Europabüros, Natasha Azzopardi-Muscat, am Montagabend zum Start des European Health Forum Gastein (EHFG) in Bad Hofgastein. Viele Mitarbeiter:innen würden zum Schutz ihrer mentalen Gesundheit die Branche verlassen. Es brauche Unterstützung für Gesundheitseinrichtungen, um dem Personal Hilfe zukommen zu lassen, forderte sie.

Europaweit bester Rettungsleitstellenmitarbeiter 2022 kommt aus Wien

Die Wiener Berufsrettung kann sich über eine internationale Auszeichnung freuen. Ihr Mitarbeiter Klaus Steindl wurde zu Europas besten Notrufdisponenten gewählt. Er hat eine Familie am Telefon durch eine Hausgeburt geleitet. Der Vater des Kindes, welches es besonders eilig hatte, rief bei der Rettung an und Steindl gab mit ruhiger und professionelle Art die Anleitungen, bis die Kollegen des Rettungsdienstes eintrafen, sagte Sprecher Daniel Melcher am Sonntag.

Inflation

Bio-Produkte weniger stark verteuert, deren Einkäufe legten zu

Bio-Lebensmittel erfreuen sich in Österreich steigender Beliebtheit. Anlässlich des EU-Bio-Tages präsentierten Bio Austria und AMA Marketing aktuelle Marktzahlen. Demnach kam der Bio-Gesamtmarkt 2021 auf 2,53 Mrd. Euro Umsatz. Rund 2 Mrd. Euro, etwa 81 Prozent, entfallen auf den Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Im ersten Halbjahr stieg der Anteil von Bio-Produkten gegenüber dem Vorjahr von 11,3 auf 12 Prozent des LEH-Gesamtumsatzes und lag damit über dem Vorjahreswert.

Enterokokken

Verunreinigung im Wassernetz der Stadt Mank

Das Wassernetz in Mank im Bezirk Melk ist verunreinigt. Bei der Kontrolle der Trinkwasserqualität sei am Donnerstag eine Verkeimung mit Enterokokken festgestellt worden, teilte die Stadt auf ihrer Website mit. Das Trinkwasser sei derzeit nur in abgekochtem Zustand (drei Minuten, Anm.) genießbar.

Deutschland

Steigende Corona-Kennzahlen könnten neue Welle nach sich ziehen

Mehrere Kennzahlen deuten auf ein wieder leicht zunehmendes Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland hin. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz zum Beispiel stieg vergangene Woche um elf Prozent im Vergleich zur Woche zuvor, wie es im Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu Covid-19 vom Donnerstagabend hieß. Am stärksten war der Anstieg demnach in der Altersgruppe der 50- bis 84-Jährigen.

Klimawandel
Klimawandel

Milliardär Bill Gates zum Klimaschutz: Zurückziehen ist keine Lösung

US-Milliardär Bill Gates befürchtet Stillstand im Kampf gegen die Klimakrise und den Hunger in der Welt. „Die Finanzierung der Klimawende bleibt immer noch ziemlich hinter dem zurück, was nötig wäre“, sagte der 66-Jährige in New York. „Die Geschwindigkeit von Innovation muss sich erhöhen, so dass es auf allen Gebieten günstiger wird, grüne Entscheidungen zu treffen.“ Die nötigen Umstellungen in der Klimawende seien noch kaum zu allen Menschen durchgedrungen.

Geflüchtete

NGOs: Mangelnde Kooperation macht Probleme

Die Erstaufnahmezentren sind voll. Das Innenministerium erklärt, man sei - auch wegen der vielen Ukrainer, die vor dem russischen Angriff geflohen sind - an der Belastungsgrenze angelangt. Der Versorgungsengpass sei nur auf mangelnde Kooperation zwischen Bund und Ländern zurückzuführen, erklären hingegen die Hilfsorganisationen Amnesty, asylkoordination, Caritas, Diakonie, Integrationshaus, Samariterbund, SOS-Mitmensch und Volkshilfe. Die Länder müssten ihre Aufgabe erfüllen.

Affenpocken
Affenpocken

Bisher 275 Personen in Wien geimpft, 2.204 angemeldet

Mit Stand Freitag (23. September 2022) sind in Wien 2.204 Personen für eine Affenpocken-Impfung vorgemerkt. Das Interesse an einer präexpositionellen, also vorsorglichen Immunisierung, liegt somit deutlich über der Menge an vorhandenem Impfstoff. Bisher konnten in Wien 275 Personen gegen Affenpocken (Monkeypox, MPX) geimpft werden. Beim Großteil davon handelte es sich um Impfungen nach einem bestätigten Kontakt zu einem Infizierten: 200 Personen ließen sich postexpositionell immunisieren.

Klimastreik

Demos in heimischen Großstädten und weltweit

Unter dem vom Klimastreik im März bekannten Motto „#PeopleNotProfit“ haben die Fridays-For-Future-Bewegungen am Freitag zu weltweiten Klimademos aufgerufen. In Österreich fordern die Aktivisten eine „#EnergiewendeFürAlle“. In Wien geht der Demozug ab 13.00 Uhr vom Bahnhof Wien Mitte über den Ring zum Heldenplatz. Auch in sechs weiteren Bundesländern wird u.a. für das ausstehende Klimaschutzgesetz auf die Straße gegangen. Graz machte bereits um 9.00 Uhr den Anfang.

Depression Long Covid
Coronavirus

Über 6.000 Post-Covid-Behandlungen in PVA-Einrichtungen

Im Rahmen des „Long Covid“-Fachsymposium des Gesundheitsministeriums hat die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) bekannt gegeben, dass bisher über 6.000 Post-Covid-Patient:innen wurden in deren Einrichtungen rehabilitiert worden sind. Insgesamt 6.209 waren es demnach seit Mai 2020 bis inklusive August 2022 - der Männeranteil war dabei mit 3.445 höher als jener von Frauen (2.764).

Coronavirus Corona-Update
Corona-Update

Zahl der Neuinfektionen mit 7.821 weiterhin erhöht

Mit 7.821 weiteren Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden klettert die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern weiter nach oben und steht aktuell am Donnerstag bei 461,7. Der Schnitt der vergangenen sieben Tage liegt mit 5.955 deutlich darunter. Gestern wurde mit 8.264 Fällen laut AGES-Update sogar der höchste Wert seit 2. August vermeldet.

Listerien

AGES: Verdacht gegen Gloggnitzer Betrieb „erhärtet“

Die Käserei Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) dürfte die Quelle für Listerien sein, die mit acht Erkrankungsfällen in Wien, davon drei mit tödlichem Verlauf, in Zusammenhang stehen sollen. „Der Verdacht hat sich erhärtet“, erfuhr die APA von der AGES. Dort wurden in den vergangenen Tagen drei neue Proben aus dem Betrieb analysiert. Der dabei festgestellte Listerienstamm sei nur in der betroffenen Firma und bei den acht Erkrankten aufgetreten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Flutkatastrophe Flut Hochwasser
Flutkatastrophe

UNHCR-Beauftragte Angelina Jolie fordert mehr Hilfe für Pakistan

Hollywood-Star Angelina Jolie hat nach einem Besuch in Pakistan größere internationale Hilfe für das von einer Flutkatastrophe gebeutelte Land gefordert. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte die Sonderbotschafterin für das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) in am Donnerstag veröffentlichten Aufnahmen von ihrem Besuch in Pakistan. Die Katastrophe sollte auch ein „Weckruf“ für die Welt für den Kampf gegen den Klimawandel und dessen Folgen sein.