Salzburg

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Demission

Pflegeskandal: Salzburger Sozialreferent Schellhorn tritt zurück

Der Salzburger Sozialreferent und grüne Landessprecher LHStv. Heinrich Schellhorn hat am Freitag in einer „persönlichen Erklärung“ seinen Rücktritt angekündigt. Der 61-Jährige zieht damit die Konsequenzen aus dem vor zwei Wochen bekannt gewordenen Pflegeskandal in einem Heim in der Stadt Salzburg. Über seine Nachfolge berät am Nachmittag der Landesausschuss - das zweithöchste Parteigremium im Land. Dem Vernehmen nach soll ihm Bürgerlisten-Stadträtin Martina Berthold folgen.

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Salzburger Pflegeskandal: Stadt beschloss Übernahme von Bewohnern

Die Stadt Salzburg hat am Montag in einem Sondersozialausschuss beschlossen, Bewohner des in die Kritik geratenen Senecura-Pflegeheimes in Lehen in die städtischen Seniorenheime zu übernehmen. Vorgesehen ist ein Reißverschlusssystem: Freie Plätze werden abwechselnd mit einer Person aus dem Heim und mit einer Person von der rund 200 Menschen umfassenden Warteliste belegt. Alle 13 Senecura-Bewohner aufzunehmen, dürfte der Stadt in der vorgesehenen Frist aber nicht gelingen.

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Missstände aufgedeckt

Salzburger Pflegeskandal: Schließung des Seniorenheimes steht im Raum

Im Fall des Seniorenwohnhauses des privaten Trägers Senecura in Salzburg, in dem die Volksanwaltschaft gravierende Missstände aufgedeckt hat, werden 13 der derzeit 63 Bewohner:innen auf andere Heime verteilt. Falls die Reduktion per Bescheid auf 50 Pflegebedürftige nicht ausreicht und sich die Situation innerhalb eines Monats nicht verbessert, sei als letzter Schritt die Schließung des Hauses vorgesehen, sagte LHStv. Heinrich Schellhorn (Grüne) am Dienstag.

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Pflege

Volksanwaltschaft deckt massive Pflegemängel in Salzburger Heim auf

Gravierende Pflegemängel hat die Volksanwaltschaft bei der Prüfung eines Salzburger Seniorenheims aufgedeckt. So fand sie eine „Bewohnerin, die nur mehr 42,5 Kilo wog und bereits so wundgelegen war, dass durch die offene Wunde der Steißknochen frei zu sehen war“, heißt es in dem Bericht, der der APA vorliegt und über den am Donnerstag bereits Ö1 und die „Salzburger Nachrichten“ berichteten. „Die Salzburger Heimaufsicht beschränkt sich auf Empfehlungen, statt einzuschreiten.“

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  (Update)

Coronavirus

Mehr Kinder in Spitälern und Warnung vor Langzeitfolgen

Kinder sind zwar nur selten von schweren Verläufen bei einer Covid-Erkrankung betroffen, dennoch brachte die vierte Welle im November oftmals eine höhere Belegung auf den Kinderstationen mit sich als das das gesamte Jahr 2020 der Fall war. Grund dafür ist oft das Multi-Entzündungssyndrom. Experten warnen zudem, dass auch Kinder von Long Covid betroffen sein können.