Spitäler

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Spitäler
Sexueller Missbrauch

Kremser Spital wurde vor Monaten über Vorwürfe gegen Arzt informiert

Im Fall eines wegen sexuellen Missbrauchs nicht rechtskräftig verurteilten Arztes sollen das Universitätsklinikum Krems und eine Privatuni, für die der Mediziner gearbeitet hat, bereits im Mai per Mail von den Vorwürfen erfahren haben. Die Information sei nicht an die Zentrale der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) weitergegeben worden, hieß es zu Medienberichten. Die Verantwortlichen wurden dienstfrei gestellt, das Arbeitsverhältnis mit dem Arzt wurde am Donnerstag beendet.

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Benefizlesung

„Second victim": Rudi Anschober liest aus seinem Corona-Buch

Wer oder was sind „second victims“? Dieser Begriff hat sich im Gesundheitsbereich für Ärzt:innen und Pflegende eingebürgert, die durch Fehler oder Zwischenfälle traumatisiert worden sind. Ein Großteil des Gesundheitspersonal weiß darüber kaum Bescheid, betroffen sind allerdings mindestens 60 Prozent der hier Arbeitenden. Die Intensivmedizinerin Eva Potura hat daher einen Verein gegründet, um Kolleginnen und Kollegen mit dieser Problematik nicht alleine zu lassen. Am Dienstag, den 11. Oktober, wird eine Benefizlesung zugunsten „Second victim“ mit Ex-Gesundheitsminister Rudi Anschober stattfinden.

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Long Covid

Bisher 4.600 Spitalspatient:innen mit Long Covid registriert

Bis Ende Juli 2022 sind 4.593 Patient:innen in Österreich mit Long-Covid-Symptomen im Krankenhaus behandelt worden. Davon starben 4,2 Prozent der Betroffenen im Rahmen ihres stationären Aufenthalts bzw. zwölf Prozent der 590 Intensivpatient:innen darunter. Das geht aus einem Factsheet der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) hervor. Die Aussagekraft der Daten ist noch limitiert, da die Diagnose „Post-Covid-19-Zustand, nicht näher bezeichnet“ erst im Mai eingeführt wurde.

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Krankenhaus Güssing startete mit neuen Leistungen

Das Krankenhaus Güssing hat seine neuen Leistungsangebote, wie im Regionalen Strukturplan Gesundheit für das Burgenland (RSG-B) festgelegt, gestartet. So wird nun etwa eine Akutgeriatrie und Remobilisation für die ältere Generation geboten. Die neben dem Spital der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten GmbH) ebenfalls errichteten Personalwohnungen wurden bereits bezogen, hieß es am Dienstag.

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Deutschland

Report: Viele Patient:innen könnten an besseren Kliniken behandelt werden

Zehntausende Patient:innen könnten laut einer deutschen Krankenkassen-Analyse bei bestimmten Eingriffen statt in Kliniken mit wenig Routine in Häusern mit Erfahrung behandelt werden. In manchen Regionen bedeute dies oft nur geringfügig längere Fahrzeiten, geht aus dem Krankenhausreport 2022 der Krankenkasse Barmer hervor, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Qualität der Versorgung ist demnach an Kliniken mit hohen Fallzahlen in der Regel höher.

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Spitäler

Neues Vorstandsduo für die KAGes

Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) erhält mit Mitte September ein neues Vorstandsduo. Nach einer Ausschreibung und einem Hearing fiel am Montag die Wahl der Kommission - vor dem Auslaufen der Vorstandsperiode im Februar 2023 - auf Gerhard Stark als Vorstandschef und Ulf Drabek als Finanzvorstand, wie das Land mitteilte. Stark ist seit Dezember 2021 interimistischer Vorstandschef. Die Bestellung durch die Landesregierung soll am 15. September erfolgen.

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Spitäler

„Verwirrter Patient": Bombendrohung im Universitätsklinikum Krems

Im Universitätsklinikum Krems hat am Sonntag ein Patient mit einer Bombe gedroht. Im Rahmen eines Polizeieinsatzes wurde rasch Entwarnung gegeben, eine Evakuierung des Objekts war nicht notwendig. Der Mann war bereits zuvor aufgefallen, indem er eine im Rollstuhl sitzende Frau angegriffen hatte. Seitens des Spitals wurde am Montag in einer Aussendung von einem „verwirrten Patienten“ gesprochen.

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Spitäler
  (Update)

Großbritannien

Rekord-Wartezeiten in Spitälern

In Großbritannien müssen Bürger so lange wie nie seit Beginn der statistischen Erfassung auf eine Routine-Behandlung in Krankenhäusern warten. Im vergangenen Monat warteten 6,7 Millionen Patienten auf die Versorgung durch den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS), geht aus am Donnerstag veröffentlichten Daten hervor.

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Corona

Spitalsärzte fordern Maßnahmenplan von Stadt Wien

Aufgrund der schon vor Wochen erwartbaren und nun durch das GECKO-Konsortium bestätigten katastrophalen Prognosezahlen von mehr als 70.000 Fällen täglich sieht die Ärztekammer es „höchst an der Zeit“, dass die Stadt Wien einen Maßnahmenplan aufstellt.

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Wiener Spitäler

Warnung vor Urlaubssperren für Ärzt:innen

Die Ärztekammer warnt vor Urlaubssperren in Wiens Spitälern. Mit großer Sorge beobachtet George Zabaneh, Obmann der Sektion der zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Ärzte der Ärztekammer für Wien, die Ignoranz der Politik in puncto Corona-Pandemie, hieß es in einer Aussendung. Die Fallzahlen steigen derzeit stark an. „Die Situation ist also bereits jetzt absolut vorhersehbar. Ich warne die Politik davor, dies zu unterschätzen“, forderte Zabaneh.

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Wiener Spitäler

Ferenci: „Bei Modernisierungsoffensive nicht auf Personal vergessen"

Stefan Ferenci, Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, zeigt sich erfreut, dass die Forderungen der Ärztekammer für eine Verbesserung der Spitalsinfrastruktur nun endlich durch das angekündigte Investitionspaket für die Sanierung und den Umbau der Spitäler des Wiener Gesundheitsverbunds (WIGEV) erfüllt wird, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass es hierfür ausreichend Personal benötige.

 

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Interview Global Health

„Wir agieren beim Thema Gesundheitswesen extrem national"

Ökonomische Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit, blinde Flecken in der so genannten Biomedizin und die Hoffnung, ob Corona strukturell etwas am großen Ganzen ändern kann: medinlive sprach mit der Global-Health-Expertin Janina Kehr im zweiten Teil des Interviews unter anderem über die Sichtbarkeit von Krankheit, sich verändernde Bedeutungen von „gesund“ und „krank“ und die Rolle des Einzelnen, wenn es etwa um Prävention geht.

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Offensive Gesundheit

Gefährdungsanzeige an Gesundheitsminister Mückstein übergeben

Heute, Freitag, Vormittag wurde seitens der „Offensive Gesundheit“ vor dem Gesundheitsministerium mittels eines Krankentransportwagens eine Gefährdungsanzeige zur Überlastung des Gesundheits- und Pflegesystems an die Behörden und damit an Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein übergeben. Die Vertreterinnen und Vertreter der „Offensive Gesundheit“ warnen darin, dass „eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung unter den gegenwärtigen Umständen nicht mehr garantiert werden kann“.

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  (Update)

Spitalsärzt*innenkongress

„Ohne den Menschen dahinter bleibt es ein Papiertiger“

Wiener Spitalsärzt*innenkongress, die dritte. Im Museumsquartier wurde vergangenen Freitag unter dem Motto „Digitales Krankenhaus – Realität und Vision“ Speakern aus dem In- und Ausland gelauscht und angeregt debattiert. Fazit: Österreich hat eindeutig noch Luft nach oben in Sachen Digitalisierung. 

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  (Update)

Wiener Ärztekammer

Eile beim dritten Stich in Spitälern dringend geboten

Die Wiener Ärztekammer zeigt sich besorgt, dass noch keine dritte Corona-Impfung für das Gesundheitspersonal in den Wiener Spitälern angekündigt wurde. Gerald Gingold, Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, fordert angesichts der bereits eingetretenen vierten Welle von den Verantwortlichen in der Politik und den Krankenanstaltenträgern „raschest, mit der Organisation der dritten Impfung zu beginnen“.

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Spitäler

Ärztekammer sieht dringenden Reformbedarf der kollegialen Führung in Spitälern

Die Wiener Ärztekammer spricht sich eindringlich dafür aus, die kollegiale Führung in den Wiener Gemeindespitälern stets in ärztliche Hand zu legen. Gerald Gingold, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien, fordert von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, entsprechende Reformen dazu „umgehend anzustoßen“. 

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  (Update)

Spitalsärzte sollen weiter länger arbeiten dürfen

Spitalsärztinnen und -ärzte sollen auch weiterhin bis zu 55 Stunden pro Woche arbeiten dürfen. Diese derzeit gültige Regelung würde mit Ende Juni auslaufen, dann wären nur noch 48 Stunden erlaubt. Die beiden Regierungsparteien ÖVP und Grüne bringen deshalb heute im Sozialausschuss einen Antrag ein, der die freiwillige, längere Arbeitszeit für weitere vier Jahre ermöglicht. Die Ärztekammer lehnt diese Pläne ab.

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Interview

„Wir haben schon vor Corona am Limit gearbeitet"

Das gesamte mediznische Fachpersonal der Wiener Spitäler ist durch die Corona-Pandemie seit Monaten massiv belastet. Um sich ein umfassendes Bild zu verschaffen, wie angespannt die Situation ist, wurde eine Umfrage über die psychischen und physischen Belastungen aller Wiener angestellten Ärztinnen und Ärzte gestartet. Darüber und was sich im Wiener Gesundheitssystem ändern muss, sprach medinlive mit Gerald Gingold, dem neuen Vizepräsidenten und Obmann der Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien.

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Spitäler

Hohe Spitalsbelastung: Ärztekammer für Finanzierungsumstellung

Wiens Spitäler sind durch viele Patienten überlastet, warnt die Wiener Ärztekammer. Hauptursache sei das Finanzierungssystem. Hier brauche es Änderungen, so die Kammer.