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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Österreich - die Chronologie der Covid-19-Maßnahmen

Am 25. Februar 2020 sind in Österreich die ersten Fälle an Covid-19 erkrankten Personen gemeldet worden. Die Folgen waren Ausgangsbeschränkungen, Wirtschaftseinbruch und eine „neue Normalität“. Nach Lockerungen im Laufe des Frühjahrs und der neu eingeführten Möglichkeit regionalspezifischer Maßnahmen kommt es angesichts rapide steigender Infektionszahlen seit dem Sommer auch wieder zur Verschärfungen auf Bundesebene. Ein Chronologie der einschränkenden Maßnahmen

Gesundheitspolitik
Coronakrise

Drosten und Co. warnen vor Konzept der Herdenimmunität

Der Berliner Virologe Christian Drosten und andere Kollegen stellen sich entschieden gegen Forderungen, Corona-Beschränkungen aufzuheben und gleichzeitig den Schutz besonders gefährdeter Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Medikament
Gesundheitspolitik
Teil zwei Interview Coronapandemie

Hypes, Heilsversprechen und die Suche nach der Magic Bullet

Teil zwei des medinlive-Coronainterviews mit dem Infektiologen und Internisten Marton Széll, in dem wir über Widersprüchlichkeiten in der Coronadebatte sprechen, warum die Laienpresse oft ein Ärgernis darstellt und welche Hypes und Moden der letzten Monate rund um Corona ihn besonders interessiert haben.

Gesundheitspolitik
Coronakrise

Handelsverband will Gratistest fürs Handelsmitarbeiter

Der Handelsverband hat aufgrund der hohen Coronazahlen und bevorstehenden Grippesaison einen 3-Punkte-Plan mit Forderungen erarbeitet. Dass es derzeit für Mitarbeiter-„Verdachtsfälle ohne Symptome weder einen Kostenersatz für die Zeiten einer Freistellung noch eine kostenlose Covid-Testmöglichkeit“ gebe, sei „untragbar“, so Handeslverband-Geschäftsführer Rainer Will am Montagabend in einer Aussendung.

Robert Pfaller
Gesellschaft
Paul-Watzlawick-Ehrenring

Mahner gegen Entmündigung: Ehrung für Robert Pfaller

Robert Pfaller, einer der bekanntesten Philosophen Österreichs, wurde gestern Abend mit dem Paul-Watzlawick-Ehrenring der Wiener Ärztekammer ausgezeichnet. Die Ehrung erhält der von der Jury als „Ausnahmeerscheinung“ gewürdigte Pfaller u.a. für sein jüngstes Buch „Erwachsenensprache - Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur“ mit seinen „teilweise witzigen, an Paul Watzlawick erinnernden Paradoxa und ironischen Anspielungen“.

Desinfektionsmittel
Wissenschaft
Coronavirus

Coronavirus überlebt fünf Mal so lange auf Haut wie Grippevirus

Das neuartige Coronavirus kann laut einer Studie japanischer Forscher fünf Mal so lange auf der menschlichen Haut überleben wie das Grippevirus. Der in der Fachzeitschrift „Clinical Infectious Diseases“ veröffentlichten Studie zufolge bleibt das Virus SARS-CoV-2 bis zu neun Stunden aktiv, während das die Grippe auslösende Influenza-A-Virus nur 1,8 Stunden überlebt.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Infektiöse Tröpfchen meterweit und lange unterwegs

Auch wenn man einen Mund-Nasen-Schutz trägt und Abstand hält, um eine Infektion mit dem neuartigen Coroanviurs SARS-Cov-2 zu vermeiden, sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wie ein neues verbessertes Modell der Ausbreitung infektiöser Tröpfchen zeigt, können sich diese mehrere Meter weit ausbreiten und lange Zeit in der Luft bleiben, berichtet ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der TU Wien im Fachblatt „International Journal of Multiphase Flow“.

Viren Virus
Wissenschaft
Killernews

Natürliche Killerzellen können sich wider Erwarten an Viren erinnern

In der menschlichen Leber sind „natürliche Killerzellen“ stationiert, die von Viren befallene oder entartete Zellen pauschal töten. Eine spezielle Einheit davon eliminiert aber nur Zellen, die mit bestimmten Erkennungszeichen von Viren (Antigenen) in Kontakt kamen und erinnert sich an diese Einsätze, berichten Wiener Forscher. Man könnte sie in Impfstrategien gegen Infektionen und Viren einbinden, erklären sie im Fachmagazin „Science Immunology“.

Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoff

Britische Forscher stecken Freiwillige gezielt mit Coronavirus an

Zur besseren Erforschung von Corona-Ansteckungen wollen britische Wissenschaftler erstmals Freiwillige gezielt mit dem Virus anstecken. Wie Wissenschaftler des Londoner Imperial College und anderer Einrichtungen am Dienstag mitteilten, soll das Forschungsprogramm zeigen, wie hoch die Viruslast sein muss, damit Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 erkranken. Auf diese Weise solle das Programm dazu beitragen, „die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, seine Folgen zu lindern und Todesfälle zu reduzieren“.

Gesundheitspolitik
Coronakrise

Statistik Austria lanciert Corona-Konjunkturmonitor mit Updates

Wegen der Coronakrise nimmt die Statistik Austria die Konjunktur nun noch genauer unter die Lupe. Die Datenexperten starten einen neuen Konjunkturmonitor, der vierzehntägig aktualisiert wird und jeweils die wirtschaftliche Lage aufzeigt. So wird ersichtlich, wie es gerade um die heimische Konjunktur steht. „Das Bedürfnis nach glaubwürdigen, wissenschaftlich objektiv erhobenen Zahlen und Daten wächst stetig“, betonte Generaldirektor Tobias Thomas am Montag.

Prag Tschechien
Gesundheitspolitik
Coronavirus

„Die Zahlen sind katastrophal“ - Tschechien im Krisenmodus

Das Feldkrankenhaus der tschechischen Armee war schon in Konfliktgebieten wie dem Irak und Afghanistan im Einsatz. Es leistete humanitäre Hilfe in der Türkei und in Albanien. Jetzt müssen die Soldaten nur rund 100 Kilometer zurücklegen, um ihren Einsatzort in den Messehallen im Prager Stadtteil Letnany zu erreichen. Tschechien ist im Krisenmodus. „Der Kampf gegen die Pandemie ist jetzt nicht nur für die Armee die Aufgabe Nummer eins“, so Verteidigungsminister Lubomir Metnar.

Darstellung verschiedener neokortikaler Neuronen, Säugetier, Blue Brain Project / École Polytechnique Fédérale de Lausanne
Wissenschaft
Klinische Anwendung von Organoiden

Spiel mit dem Neuronenfeuer

Wie ein Gewitter im Gehirn, das sich unkontrolliert entlädt – dem Zustand, den Patienten bei epileptischen Anfällen erleiden, ist besonders bei komplexen Formen schwer Herr zu werden. Ein neuer Ansatz stammt aus dem Biotech-Labor: Sogenannte Organoide, mit denen etwa Hirnregionen artifiziell nachgebildet werden können. Nun sind sie in der Klinik angekommen. Wie die Forschung an zerebralen Organoiden den Weg von bench to bedside verändert, schildert Martha Feucht, Leiterin des Epilepsiezentrums an der Uni-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde am Wiener AKH, gegenüber „medinlive.at“.

Scheckübergabe Ärzteball
Gesellschaft
70. Ärzteball

Spendenrekord beim Jubiläumsball

Ein neuerlicher Spendenrekord konnte bei der 70. Jubiläumsausgabe des Wiener Ärzteballs am 25. Jänner 2020 erzielt werden. Dank der karitativen Ausrichtung des Balls, wonach sämtliche Erlöse an karitative Einrichtungen gehen, wurden – auch mithilfe der Sponsoren – insgesamt 100.000 Euro an AmberMed übergeben.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Lehrer wollen Ausweichquartiere, Schüler Schichtbetrieb

Angesichts steigender Infektionszahlen wollen Lehrer- und Schülervertreter den Unterricht an den Schulen anders organisieren. „Die Lage an den Schulen spitzt sich zu“, betont der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG). Um Standorte mit einer beengten Raumsituation zu entlasten, sollen diese deshalb einen Teil des Unterrichts in Ausweichquartieren abhalten. Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek spricht sich für eine Umstellung auf Schichtbetrieb aus.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Ischgl setzt auf weitere technologische Maßnahmen

In Ischgl setzt man auf neue Technologien, um ein umfassendes Sicherheitskonzept für die kommende Wintersaison umzusetzen. Der Tourismusverband und die Vorstände der Silvrettaseilbahn AG stellten in einer Presseaussendung am Dienstag zusätzliche Maßnahmen vor. Kameras sollen die Sicherheitsabstände überwachen und eine eigens für das Paznaun entwickelte App Registrierungen in Restaurants erleichtern. Zudem werde über ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen diskutiert.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoff

US-Notfallzulassung im Dezember denkbar

Der Arzneimittelhersteller Moderna erwartet mit etwas Glück eine US-Notfallzulassung für den eigenen Corona-Impfstoff im Dezember. Die Voraussetzung dafür sei, dass Moderna im November in einer Studie positive Zwischenergebnisse erziele, führte der Vorstandsvorsitzende Stephane Bancel auf einer Veranstaltung des „Wall Street Journal“ aus.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Lombardei plant nächtliche Ausgangssperre, Tschechien weitet Maskenpflicht aus

Angesichts der steigenden Zahl von Coronavirus-Infektionen hat die Lombardei die Regierung in Rom um eine Verschärfung der restriktiven Maßnahmen gebeten. So fordert die norditalienische Region ein nächtliches Ausgangsverbot zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ab Donnerstag. Einkaufszentren sollen am Wochenende geschlossen bleiben. In Tschechien wird die Maskenpflicht auch im Freien schlagend.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

6.868 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstagmorgen 6.868 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Der Wert liegt damit deutlich über den 4.122 gemeldeten Fällen vom Dienstag vergangener Woche. Die Zahl der Neuinfektionen hatte am Samstag mit 7.830 zum dritten Mal in Folge einen Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Mehr als 2000 Intensivpatienten in Frankreich

Nach dem massiven Anstieg der Corona-Fälle in Frankreich hat sich auch die Zahl der auf den Intensivstationen befindlichen Menschen stark erhöht. Auf 2090 Intensivbetten liegen derzeit Corona-Patienten - 1441 mehr als vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörden am Montag bekannt gaben.

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Corona-Impfstoff

Weltärztepräsident: Verteilung nicht zu früh regeln

Der Vorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, rät von einer verfrühten Entscheidung ab, welche Menschen als erstes gegen Corona geimpft werden sollen. „Ich wäre dagegen, jetzt schon eine Subdifferenzierung vorzunehmen“, sagte Montgomery. „Wichtig ist, überhaupt erst einmal Impfstoffe zur Verfügung zu haben.“

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Coronavirus

EU-Gesundheitsagentur stuft Österreich rot ein

Die EU-weite Corona-Ampel hat für Österreich auf Rot geschaltet: Ganz Österreich wird von der EU-Gesundheitsagentur ECDC auf der Karte zur Infektionslage in der EU mit der höchsten Warnstufe belegt. ECDC hatte am Donnerstag erstmals eine Europa-Karte veröffentlicht, auf denen Regionen je nach Infektionslage grün, orange oder rot markiert sind. Österreich erschien dort ebenso wie Deutschland zuerst grau, weil keine Daten zur Zahl der durchgeführten Corona-Tests vorlagen.

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Coronakrise

Merkel ringt um Durchsetzung ihrer Corona-Politik

In der ersten Corona-Welle konnte sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel noch auf den ganz großen Schulterschluss zwischen Regierung und Opposition sowie von Bund und Ländern verlassen. Aber in der zweiten Welle, in der sich Deutschland nach Meinung etwa von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder längst befindet, ist alles anders.

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Coronakrise

Salzburgweit spitzt sich Lage zu

In der derzeit einzigen Quarantänegemeinde Österreichs, Kuchl im Salzburger Tennengau (Bezirk Hallein), breitet sich das Virus nach wie vor aus. Mit Montag, Stand 11.30 Uhr, meldeten die Gesundheitsbehörden 131 aktive Fälle - um zehn mehr als gestern. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Bezirk stieg laut AGES auf 513,5 - weiterhin der Höchstwert in Österreich. Auch landesweit verschärft sich die Situation: Am stärksten im Pongau und im Flachgau.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Kliniken in Teilen Englands erreichen Kapazitätsgrenze

Im britischen Großraum Manchester können einem Medienbericht zufolge die ersten Kliniken keine Covid-19-Patienten mehr aufnehmen. Zwölf Krankenhäuser seien bereits voll, zitierte der „Guardian“ aus einem internen Dokument des staatlichen Gesundheitsdienstes National Health Service (NHS). Bürgermeister Andy Burnham forderte am Montag erneut von Premier Boris Johnson mehr finanzielle Unterstützung für die Menschen und Firmen in der Region.

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Coronakrise

Doskozil fordert einheitliche Regelung für Ampel

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) fordert vom Bund „klarere Vorgaben“ zur Eindämmung der Covid-19-Infektionszahlen. Vor allem im Hinblick auf die Corona-Ampel seien bundeseinheitliche Regelungen notwendig: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum in unterschiedlichen Bundesländern unterschiedliche Maßnahmen bei den gleichen Ampelfarben gelten“, so Doskozil am Montag nach der Telefonkonferenz des Bundeskanzlers mit den Landeshauptleuten.

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Coronakrise

Kitzbüheler Winter mit UVC-Licht und Digitalisierung

Kitzbühel setzt für die am 24. Oktober startende Wintersaison in Sachen Corona unter anderem auf die Desinfektion der Gondelkabinen mit UVC-Licht und auf einen Digitalisierungsschub beim Zutrittssystem ins Skigebiet. „Wir sind jedenfalls vorbereitet“, sagte Bürgermeister Klaus Winkler, auch Aufsichtsratsvorsitzender der Bergbahn, am Montag bei einer Pressekonferenz in der Gamsstadt. Als „bedrohlich“ für die Wintersaison bezeichneten die Verantwortlichen die Reisewarnungen.

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Gesundheitspolitik
Gesundheitsbudget

Rendi-Wagner kritisiert 130 Mio.-Kürzung bei Spitälern

Scharfe Kritik an einer Kürzung im Gesundheitsbudget für 2021 übte am Sonntag SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner. Die Regierung wolle fast 130 Mio. Euro bei den Spitälern einsparen, habe eine Detailanalyse des Budgets zu Tage gebracht. Das sei „vollkommen unverantwortlich“ und gefährde die Versorgung der Menschen mitten in der Corona-Pandemie, der größten Gesundheitskrise der Zweiten Republik.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Moskau will bald mit Massenimpfungen beginnen

In Moskau sollen in den nächsten Monaten Massenimpfungen gegen das Coronavirus beginnen. Damit werde zwischen Dezember und Jänner begonnen, schrieb Bürgermeister Sergej Sobjanin am Montag in seinem Blog. Die ersten größeren Lieferungen des ersten russischen Impfstoffes würden im nächsten Monat eintreffen. „Das wird der endgültige Sieg über die Pandemie sein“, meinte Sobjanin. Das russische Vakzin mit dem Namen „Sputnik-V“ war schon im August freigegeben worden.

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Gesellschaft
Coronavirus

Über 200.000 Todesfälle im Europäischen Wirtschaftsraum

In der EU und ihren wichtigsten europäischen Partnerstaaten sind mittlerweile mehr als 200.000 Menschen in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Wie am Sonntag aus den täglich aktualisierten Zahlen des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hervorging, gab es im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) einschließlich Großbritannien bei nunmehr knapp 4,8 Millionen bestätigten Corona-Infektionen bisher 200.587 gemeldete Todesfälle.