Gesundheitspolitik
Coronakrise

Tiroler Jugend-Expertin fordert Freizeit-Lockerungen

Der Appell an die Politik für kindgerechtere Coronamaßnahmen wird immer lauter. Nun fordert auch die Tiroler Kinder & Jugend GmbH eine eingehendere Prüfung von „Verhältnismäßigkeit und Folgen“. Während die Maßnahmen für Erwachsene „Einschränkungen auf Zeit“ gleichkämen, sei die für die Entwicklung essenzielle Zeit für Kinder und Jugendliche „verloren“. Geschäftsführerin Petra Sansone forderte Lockerungen für Vereine und Freizeitaktivitäten.

Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Kurz: Grüner Corona-Pass muss im Frühjahr kommen

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat vor dem EU-Gipfel seine Forderung nach einem digitalen „Grünen Pass“ für Corona-Geimpfte, -Genesene und -Getestete bekräftigt; Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) begrüßen diesen Vorschlag. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) forderte eine europäische Lösung und die Klärung offener Fragen. Die Opposition und EU-Abgeordnete zeigten sich zurückhaltend. Die Tourismusbranche hofft unterdessen auf den „Grünen Pass“.

Gesundheitspolitik
Corona

Psychosoziale Folgen der Krise sollen bekämpft werden

Das Gesundheitsministerium will sich verstärkt mit den psychosozialen Folgen der Coronakrise beschäftigen. Dazu nahm am Freitag ein Beraterstab mit sieben Fachexperten die Arbeit auf, berichtete Ressortchef Rudolf Anschober (Grüne) bei einer Pressekonferenz. Einer der ersten Schritte werde den Kinder- und Jugendbereich betreffen, kündigte der Facharzt für Psychiatrie Michael Musalek an. Sportliche Betätigung in Vereinen soll unter bestimmten Bedingungen wieder möglich werden.

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Wissenschaft
Corona

ACE2-Virenandockstellen werden bei Infekt mehr statt weniger

ACE2 ist die Andockstelle von SARS-CoV-2 an Lungenzellen. Bei Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen steigt die ACE2-Menge im Blut stark an, so Wiener Mediziner. Das passiert aber auch bei Grippeviren und könnte demnach Folge der Entzündungsreaktionen sein. Bisher vermutete man aus Versuchen mit Coronavirus-infizierten Mäusen, dass ACE2 bei Covid-kranken Menschen weniger wird.

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Gesundheitspolitik
Corona

Sonntags-Rekord mit über 2.100 Neuinfektionen im Jahr 2021

Am Tag, bevor sich die Regierung bei nächsten Corona-Gipfelgesprächen festlegen will, ob es zu weiteren Lockerungen kommen wird, ist ein neuer Sonntagsrekord an Neuinfektionen verzeichnet worden. Innen- und Gesundheitsministerium meldeten 2.123 neue Fälle in 24 Stunden ein. Seit Jahresbeginn hatte es an Sonntagen nie mehr als 2.000 Fälle gegeben. Zuletzt wurde in Österreich am Sonntag, dem 13. Dezember 2020 mit 2.641 ein ähnlich hoher Wert verzeichnet.

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Gesundheitspolitik
Corona

Höchste Sieben-Tages-Inzidenz haben die 15- bis 24-Jährigen

Angesichts der Frage, ob und inwieweit die Corona-Zange im Sport- und Freizeitbereich gelockert wird, ist es von Interesse, in welchen Altersgruppen sich das Coronavirus zuletzt besonders stark verbreitet hat. Bezogen auf die Kalenderwoche 7 (15. bis 21. Februar) - aktuellere Zahlen hat die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) noch nicht online gestellt - sticht dabei die Gruppe der 15- bis 24-Jährigen hervor.

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Gesundheitspolitik
Corona

Weniger Infizierte in Tirol, 18 neue Südafrika-Verdachtsfälle

In Tirol ist die Zahl der Corona-Infizierten wieder deutlich gesunken. Mit Stand Sonntagnachmittag waren 1.110 Menschen mit dem Virus infiziert - um 69 weniger als am Tag zuvor. In den vergangenen 24 Stunden kamen 98 Neuinfektionen hinzu, gleichzeitig waren aber auch 113 weitere Menschen genesen. Unterdessen kamen im selben Zeitraum 13 neue Verdachtsfälle auf die Südafrika-Mutation hinzu - plus fünf Nachmeldungen.

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Gesundheitspolitik
Impfung

Kurz fordert EU-Zulassung von Johnson & Johnson

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nimmt die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson & Johnson in den USA zum Anlass um einmal mehr eine raschere Impfstoff-Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur zu fordern. „Die EMA ist nun gefordert, den Impfstoff von Johnson & Johnson auch möglichst schnell und unbürokratisch zuzulassen unter Einhaltung aller wissenschaftlichen Standards", erklärte Kurz am Sonntag in einer Stellungnahme.

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Gesundheitspolitik
Corona

Regionale Lockerungen dürften kommen

Die Regierung lässt sich offenbar auch von den ständig weiter steigenden Corona-Zahlen nicht von Lockerungsüberlegungen abhalten. Aus Regierungskreisen wurde der APA berichtet, dass eine regional unterschiedliche Vorgangsweise erwogen wird. Demnach könnte es zu Lockerungen in Vorarlberg kommen, das angesichts der vergleichsweise niedrigen Inzidenzen dann zu einer Art Testgebiet werden würde.

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Gesundheitspolitik
ELGA

Corona-Selbsttests in Apotheken: Ärztekammer kritisiert Ausschlusskriterien

Heftige Kritik kommt von der Ärztekammer zu den Einschränkungen für viele Österreicherinnen und Österreicher hinsichtlich der Ausgabe von SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung („COVID-19-Selbsttests“). Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres spricht hier von einer „Zwei-Klassen-Gesellschaft und der Missachtung von Patientenrechten“, und er vermisst schmerzlich einen „Aufschrei der Patientenanwälte“.

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Wissenschaft
Seltene Krankheiten

Forschung „trotz und wegen Corona“ vorantreiben

Während intensiv an Therapien gegen Covid-19 gearbeitet wird, ist die Forschung zu sogenannten Seltenen Krankheiten in der Pandemie eingeschränkt worden. Die rasante Entwicklung von Corona-Impfstoffen sah Dominik Wolf von der Med-Uni Innsbruck aber für „Rare Diseases“ positiv. Eventuell ließen solche Therapieformen den nächsten großen Schritt zu, sagte er im APA-Gespräch. „Wir sind in der Pflicht, die nächsten Schritte zu machen - trotz und gerade wegen der Corona-Pandemie."

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Gesundheitspolitik
Corona

Britische Variante in Ostösterreich schon weit in Überzahl

In ihrer gestrigen Sitzung hielt die Corona-Kommission fest, dass in der Mehrheit der Bundesländer davon auszugehen sei, „dass Infektionen mit der Mutation N501Y (voraussichtlich vorwiegend der Variante B.1.1.7 zuzuordnen) das Infektionsgeschehen dominieren", heißt es in dem Bericht. Österreichweit liege deren Anteil bei 57 Prozent. Vor allem in Ostösterreich kursiert die britische Variante stark, sagte der Virologe Andreas Bergthaler zur APA.

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Gesundheitspolitik
EU-Impfpass

Befürworter fordern Tempo

Bei den Plänen der EU-Staaten für einen digitalen Corona-Impfnachweis fordern Politiker und die Reisebranche die rasche Klärung der Details. „Vor allem für Pendler, Dienst- oder Urlaubsreisen kann das Zertifikat Erleichterungen bringen", sagte CSU-Europapolitiker Manfred Weber der „Rheinischen Post“ (Samstag). Die technischen Vorarbeiten für den digitalen Impfpass sollen allerdings noch mindestens drei Monate dauern. Und über die von Weber genannten Erleichterungen ist politisch noch nicht entschieden.

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Gesundheitspolitik
Corona

Keine große Lockerung in Sicht

Die Regierung trifft am Montag einmal mehr die schwierige Entscheidung über das weitere Vorgehen in Sachen Corona-Pandemie. Wirtschaft, Sport und Kultur haben zuletzt stark auf weitere Öffnungen ab Mitte März gedrängt. Aber die Infektionszahlen sind nach den jüngsten Lockerungen deutlich angestiegen, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt schon wieder bei 150. Somit ist nicht mit einer großen Rücknahme von Corona-Schutzmaßnahmen zu rechnen.

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Gesundheitspolitik
Corona

Am Montag kostenlose Selbsttests in den Apotheken

Ab Montag startet die Abgabe der kostenlosen Corona-Selbsttests in den Apotheken. Schrittweise soll die Bevölkerung damit versorgt werden, vorerst stehen aber nur Kits für 600.000 Personen zur Verfügung, wie Apothekerkammer-Chefin Ulrike Mursch-Edlmayr der „Kleinen Zeitung“ berichtete. „Die Abgabe der Gratis-Wohnzimmertests durch die Apotheken ist ein langfristig angelegtes Projekt", stellte Thomas Veitschegger, Präsident der Apothekerkammer Oberösterreich, am Freitag fest.

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Gesundheitspolitik

Portugal will fünf Prozent seiner Impfstoffe mit Afrika teilen

Portugals Regierungschef António Costa hat angekündigt, dass sein Land fünf Prozent der Corona-Impfstoffe mit afrikanischen Ländern teilen werde. Dabei habe er vor allem Länder im Blick, in denen Portugiesisch gesprochen werde, sagte er am Freitag nach zweitägigen Videoberatungen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union. Damit folgt Portugal einem Vorschlag von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, der geworben hatte, die reicheren Länder sollten möglichst schnell vier bis fünf Prozent ihrer Impfstoffmengen abgeben. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warb dafür, Impfstoffe zu teilen.

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Gesundheitspolitik

Weltbank-Chef: Arme Länder brauchen Milliarden fürs Impfen

Die Überwindung der ökonomischen Corona-Folgen erfordert nach Einschätzung von Weltbank-Präsident David Malpass internationales Zusammenwirken und die Senkung der Schulden in armen Ländern. Das sagte der Chef der globalen Finanz- und Entwicklungsorganisation der italienischen Zeitung "La Stampa" anlässlich eines Online-Treffens der G20-Gruppe, bei dem die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Wirtschaftsnationen am Freitag über die Pandemiefolgen beraten.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Weitere Maßnahmen für Niederösterreichs Kindergärten

Angesichts zahlreicher Corona-Infektionsfälle werden die Sicherheits- und Hygienebestimmungen in Niederösterreichs Kindergärten verstärkt. Das Personal soll in den kommenden zwei Wochen täglich Anterio-Nasal-Tests durchführen. Auf Empfehlung des Sanitätsstabes wurde außerdem darum ersucht, FFP2-Masken auch im Umgang mit den Kindern zu tragen, informierte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) am Freitag in einer Aussendung.

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Gesundheitspolitik
Coronakrise

Wachsender Anteil der Deutschen hält Verordnungen für übertrieben

In der Bevölkerung wächst der Anteil der Menschen, die die strengen Corona-Regeln für übertrieben halten. In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-“Politbarometer“ gab zwar weiterhin eine Mehrheit von 55 Prozent der Befragten an, dass sie die Maßnahmen für gerade richtig hält. Im Vergleich zur vorherigen Befragung im Januar stieg aber der Anteil derjenigen, die die Regeln übertrieben finden, deutlich von 14 auf 23 Prozent. Lediglich 18 Prozent sind aktuell für strengere Maßnahmen.