Gesundheitspolitik
Coronavirus

WHO: Indische Variante in mehr als 40 Ländern erfasst

Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante B.1.617 ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in mehr als 40 Ländern nachgewiesen worden. Mehr als 4.500 analysierte Gensequenzen aus 44 Ländern seien B.1.617 zugeordnet worden, zudem lägen Meldungen über Nachweise aus fünf weiteren Ländern vor, teilte die Behörde in Genf mit. Unterdessen zeigte sich die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) zuversichtlich, dass die Impfstoffe ebenso vor der indischer Virus-Variante schützen.

Gesundheitspolitik
Coronavirus

Drosten: Impf-Ablehnung ist Entscheidung für Infektion

Der Virologe Christian Drosten schätzt, dass die Bevölkerung in Deutschland ungefähr in den kommenden eineinhalb Jahren immun gegen das Coronavirus wird. Jeder werde immun werden, durch die Impfung oder durch natürliche Infektion, sagte der Wissenschafter der Charite Berlin am Dienstag. „Dieses Virus wird endemisch werden, das wird nicht weggehen. Und wer sich jetzt beispielsweise aktiv dagegen entscheidet, sich impfen zu lassen, der wird sich unweigerlich infizieren.“

Gesundheitspolitik
PCR-Testungen

„Alles gurgelt" sieht sich für Ansturm gerüstet

Beim Friseur benötigt man sie schon, demnächst ist etwa auch die Gastronomie oder die Tourismusbranche an der Reihe: mit den Eintrittstests. Wer nicht gegen das Coronavirus geimpft ist oder eine Coviderkrankung überstanden hat, braucht sie bald relativ großflächig. In Wien besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Aktion „Alles Gurgelt“ selbst Untersuchungen durchzuführen. Die Mitorganisatoren erwarten nun einen Ansturm - und sehen sich gerüstet.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Coronavirus

Immer noch mehr Todesfälle in der EU als vor der Pandemie

In der dritten Corona-Welle zu Jahresbeginn hat es in der Europäischen Union weiter mehr Todesfälle gegeben als in normalen Jahren. Die sogenannte Übersterblichkeit lag im Jänner 2021 bei 16 Prozent, im Februar bei fünf Prozent und im März bei neun Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Verglichen wurde mit der durchschnittlichen Zahl von Todesfällen in den Jahren 2016 bis 2019.  

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Corona-Pandemie

Schweiz plant neue Lockerungen Ende Mai

Weniger Ansteckungen mit dem Coronavirus, weniger Tote, immer mehr Impfungen: Der Schweizer Bundesrat hat sich am Mittwoch erfreut über die jüngsten Entwicklungen in der Pandemie gezeigt. Er stellte weitere Lockerungen der Massnahmen ab Ende Mai in Aussicht: So sollen etwa Restaurants ihre Innenräume wieder öffnen dürfen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Impf-Skepsis

Umfrage: Mehrheit der Russen hat keine Angst vor dem Coronavirus

Eine Mehrheit der Russen will sich einer Umfrage zufolge nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Lewada-Instituts sind 62 Prozent der Befragten nicht bereit, sich den heimischen Impfstoff Sputnik V verabreichen zu lassen. 56 Prozent der Befragten gaben ausdrücklich an, keine Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu haben.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Coronavirus

Italien will verstärkt auf coronafreie Flüge setzen

Italien will verstärkt auf coronafreie Flüge setzen, um den Tourismus wieder in Bewegung zu bringen. „Wir wollen die coronafreien Flüge auf mehr Routen und mehr Flughäfen ausweiten“, sagte der italienische Premier Mario Draghi bei einer Fragestunde im italienischen Parlament am Mittwoch.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Coronavirus-Folgen

Ökosoziales Forum fordert "Zukunftsmilliarde" für Jugend

Das Ökosoziale Forum Österreich & Europa, das Ökosoziale Studierendenforum und das Ökosoziale SchülerInnenforum haben am Mittwoch eine „Zukunftsmilliarde“ für die Jugend als Teil der Comeback-Pläne der Regierung eingefordert. Damit sollen die Auswirkungen der Pandemie auf das Leben junger Menschen abgefedert werden: Zur Isolation durch Fernlehre komme für diese der Verlust von Nebenjobs, Probleme beim Berufseinstieg oder Mangel an Praktikumsplätzen oder Lehrstellen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft

Causa HG Pharma: weiter Diskussion um Direktvergabe in Tirol

Die Vergabe des rund acht Millionen Euro schweren Auftrags ohne Ausschreibung des Landes Tirol an die Firma HG Pharma bzw. ihrer Tochterfirma "Lab Truck" über die Abwicklung von PCR-Tests im September 2020 beschäftigt weiter die Tiroler Landespolitik. Die „Tiroler Tageszeitung“ (Mittwochausgabe) berichtete darüber, dass das Justizministerium auf Anfrage des Bundeskanzleramtes am 18. Jänner diesen Jahres festgestellt habe, dass generell keine „Notvergaben“ durchzuführen seien.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Petition

Noch immer kein Screening auf Spinale Muskeldystrophie in Österreich

Spinale Muskeldystrophie (SMA) ist bei früher Diagnose gut behandelbar, dennoch gibt es in Österreich weiterhin kein Neugeborenen-Screening auf die oft schwere genetische Erkrankung. Es bestehe mittlerweile nicht eine, sondern drei zugelassene Therapien. „Jede dieser Behandlungen wirkt, wenn sie früh - am besten bevor Symptome sichtbar sind - eingesetzt wird“, betonte Neuropädiater Günther Bernert am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz. Nun wurde eine Petition gestartet.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Coronavirus

Indien überschreitet Schwelle von 250.000 Corona-Toten

Durch eine neue Höchstzahl von Todesfällen innerhalb von 24 Stunden ist in in Indien am Mittwoch die Schwelle von 250.000 offiziell registrierten Corona-Toten überschritten worden. Allerdings gehen Experten davon aus, dass die wahre Zahl der Todesfälle deutlich höher liegt. Vor allem in der Landbevölkerung scheint sich das Virus ungebremst auszubreiten. Weltweit wurde die als „besorgniserregend“ geltende indische Virusvariante B.1.617 inzwischen in mehr als 40 Ländern registriert.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Coronavirus

Maßnahmen in Schweden bleiben bis zum 1. Juni in Kraft

Die in Schweden geltenden Corona-Maßnahmen werden angesichts vergleichsweise hoher Neuinfektionszahlen bis zum 1. Juni verlängert. Das gab Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Stockholm bekannt. Auch wenn man auf nationaler Ebene einen Rückgang der Infektionszahlen sehe, befänden sich diese nach wie vor auf einem hohen Niveau. Ursprünglich waren Lockerungen für den 17. Mai angedacht gewesen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Reaktion auf Frauenmorde

Gewaltschutz: Regierung sagt knapp 25 Millionen Euro zu

Die Häufung von Frauenmorden in Österreich hat nun eine Reaktion der Politik zur Folge. Die Regierung verkündete Mittwochmittag nach einem virtuellen Runden Tisch mit Opferschutzeinrichtungen ein Maßnahmenpaket. Als Sofortmaßnahme werden zusätzlich 24,6 Millionen aufgebracht, wie Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) im Pressefoyer nach dem Ministerrat bekannt gab. Gewaltschutzeinrichtungen hatten freilich 228 Millionen gefordert.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Corona-Virus

Niederösterreich bewegt sich in Richtung orange Ampel

Das Burgenland bekommt im orangen Sektor der Corona-Ampel Gesellschaft. Im Arbeitspapier für die heutige Sitzung der zuständigen Kommission wird vorgeschlagen, auch Niederösterreich auf die zweithöchste Warnebene zurückzustufen. Der Rest des Bundesgebiets bleibt rot, auch wenn sich mit Ausnahme Vorarlbergs, Tirols und der Steiermark alle Länder aus der höchsten Gefahrenzone hinausbewegen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesellschaft
Corona-Pandemie

Kurz zu Söder-Ankündigung: „Positives Signal"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Ankündigung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vom Dienstag, den kleinen Grenzverkehr ab Mittwoch wieder zuzulassen, als „positives Signal“ bezeichnet. Dass Bayern den kleinen Grenzverkehr erlaubt, „ist erfreulich“. Man wolle natürlich schnell reagieren und eine ähnliche Verordnung vorbereiten, sagte der Bundeskanzler am Mittwoch am Rande des Ministerrats.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Pandemiemanagement

WHO und Länder haben bei Corona zu langsam reagiert

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer möglichen Gesundheitsbedrohung reagiert. Zu diesem Schluss kommt eine von der WHO bestellte unabhängige Expertenkommission. Auch Regierungen kommen in ihrem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Bericht nicht gut weg: Viele Länder hätten den Monat Februar 2020 vertrödelt, statt Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 zu treffen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Umweltmedizin

Strengere EU-Luftgrenzwerte sollen bis 2030 Tausende Leben retten

Geplante strengere EU-Grenzwerte sollen die Zahl vorzeitiger Todesfälle wegen Luftverschmutzung bis 2030 um mehr als 55 Prozent senken. Neben Schadstoffen aus Autos will die EU-Kommission dafür unter anderem Ammoniak aus der Landwirtschaft ins Visier nehmen. Dies kündigte die Brüsseler Behörde am Mittwoch in einem Aktionsplan für ein Ende der gesundheitsschädlichen Umweltverschmutzung in Luft, Wasser und Boden bis 2050 an.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Auch am Westbalkan geht Impfung nun schneller voran

Nach der ersten Lieferung der EU-Impfstoffhilfen in der vergangenen Woche kommen die Impfungen auf dem gesamten Westbalkan in Schwung. In Montenegro etwa haben bereits 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung eine erste Impfdosis erhalten. In Serbien, das von Beginn an zu den Vorreitern zählte, wirkt indes der finanzielle Ansporn der Regierung, mehr Menschen zur Impfung zu bewegen.

https://www.medinlive.at/aufmacher
Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Gesundheitspersonal in Ordensspitälern zu 70 Prozent geimpft

In den 23 Ordensspitälern in Österreich sind bisher mehr als zwei Drittel des medizinischen Personals gegen Covid-19 geimpft worden. Bei der Durchimpfungsrate seien 70 Prozent überschritten worden, sagte Gerhard Stark, ärztlicher Direktor der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen der Barmherzigen Brüder, am Mittwoch in einem Pressegespräch. Bei den Ärzten ist die Rate demnach höher, in der Pflege gebe es dagegen u.a. eine „wesentlich jüngere Altersstruktur“, erläuterte Stark.