HPV
Gesundheitspolitik
HPV-Impfung

Ab Mittwoch für alle von neun bis 20 Jahre gratis

Ab Mittwoch (1. Februar) können alle Neun- bis 20-Jährigen die Impfung gegen Humane Papilloma-Viren gratis erhalten. Sie schützt vor Krebsarten, die durch HPV ausgelöst werden können, wie Gebärmutterhals-, Scheiden- und Vulvakrebs, Anal- und Rachenkrebs sowie das Peniskarzinom. Die Krebshilfe feiert die Ausweitung der kostenlosen Verabreichung als „Meilenstein“ und fordert nun mehr Information für die Bevölkerung.

Gesellschaft
Justiz

Weitere Opfer falsche Wiener Beauty-Ärztin

Im Fall der falschen Beauty-Ärztin, die in der Vorwoche in Wien festgenommen und vom Landesgericht für Strafsachen gegen gelindere Mittel auf freien Fuß gesetzt wurde, haben sich nach Medienberichten etliche angeblich Geschädigte an die Behörden gewandt. „Es haben sich eine Vielzahl weiterer potenzieller Opfer gemeldet“, sagte Nina Bussek, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, am Montag. Deren Angaben würden nun überprüft.

Personal im Schutzanzug
Gesundheitspolitik
Deutschland

Infektiolog:innen: Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen aufheben

Den jüngsten Forderungen nach einem Ende der Corona-Maskenpflicht im deutschen Gesundheitswesen schließen sich auch Fachleute aus der Infektiologie an. Man plädiere für ein „sofortiges Ende“ der Testpflicht beim Zugang zu Krankenhäusern sowie für die Aufhebung der FFP2-Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen, teilte die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie am Donnerstag mit.

Gesundheitspolitik
Ärztekammerdebatte

Rauch legt in seiner Kritik nach

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) nimmt weiter die Ärztekammer aufs Korn. Nachdem er sich zuletzt am Vetorecht der Standesvertretung gegen Primärversorgungseinheiten (PVE) gestoßen hatte, attestierte er der Kammer am Freitag im Ö1-Interview, generell über zu viel Macht zu verfügen.

Anton Zeilinger
Gesellschaft
Einblicke

Nobelpreis: Was Zeilinger in letzten Jahren seines Lebens finden will

An die 2.000 Hörer im vollen Audimax der Uni Wien, einem zweiten Hörsaal und im Livestream folgten Mittwochabend Anton Zeilinger auf einer „Reise durch die wunderbare Welt der Quanten“. Der Quantenphysiker wiederholte seinen Nobelpreis-Vortrag, den er im Dezember in Stockholm gehalten hat. Mit Einblicken in seine Arbeit und vielen Anekdoten begeisterte Zeilinger auch das Wiener Publikum und erzählte, was er in den „bescheidenen letzten Jahren seines Lebens“ noch finden will.

Gehirn_Bausteine
Wissenschaft
23. bis 25. März

Symposion Dürnstein befasst sich mit „Wunder Gehirn“

Im Rahmen der zwölften Auflage befasst sich das Symposion Dürnstein heuer mit dem „Wunder Gehirn“. Unter dem Titel „Das Gehirn und seine Gesellschaft“ werden Veranstalterangaben vom Dienstag zufolge von 23. bis 25. März neueste Erkenntnisse erläutert. Ein Stelldichein geben sich internationale Expertinnen und Experten aus verschiedenen Forschungszweigen.

Krebs
Gesundheitspolitik
Digitalisierung

Bessere Vernetzung gegen Krebs

Im Kampf gegen Krebs sollen der Gesundheitssektor und Forschungsinstitute in der EU künftig enger zusammenarbeiten. Mit einer neuen Initiative will die Europäische Kommission unter anderem Datenbanken miteinander vernetzen, um Bildaten aus der Krebsmedizin auszutauschen, wie die Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Der Datenschutz solle dabei zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden.

Hustensaft
Gesundheitspolitik
WHO

Noch keine Ursache für verseuchte Hustensäfte bekannt

Das Auftauchen lebensgefährlich verseuchter Hustensäfte für Kleinkinder hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alarmiert. Ob es sich um gefälschte Medikamente oder bei der Produktion versehentlich kontaminierte Säfte handelt, sei bislang unklar, sagte eine WHO-Sprecherin am Dienstag in Genf. In den Säften wurden industrielle Lösungsmittel oder Frostschutzmittel in Konzentrationen nachgewiesen, die für Kleinkinder tödlich sein können.

Kind depressiv Depression traurig
Gesellschaft
Psychische Gesundheit

Ein Drittel der Kinder laut Tiroler Studie belastet

Eine Tiroler Studie, die sich über zwei Jahre mit der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie beschäftigt hat, hat äußerst besorgniserregende Ergebnisse zutage gefördert. „Ein Drittel hat klinisch manifeste Ängste, die behandlungsbedürftig sind“, sagte Kinderpsychiaterin und Studienautorin Kathrin Sevecke bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Es benötige doppelt so viele Behandlungsplätze, forderte sie die Politik zum Handeln auf.

Rettungsdienst
Gesellschaft
Akuthilfe

Höchststand an Notrufen im Jahr 2022 in Tirol

Noch nie hat es in Tirol so viele Notrufe gegeben wie im Jahr 2022. Laut Jahresbilanz der Leitstelle Tirol waren es um 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor, rund 184.000 Mal benötigte jemand im Bundesland akut Hilfe. Dies schlug sich auch auf die Flugrettung nieder, erstmals absolvierte diese über 10.000 Einsätze. Als Gründe für die hohen Zahlen nannte Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) „hohe Freizeitaktivitäten, mehr Verkehr und steigende Tourismuszahlen“.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
Corona-Pandemie

Lange Schulschließungen „waren Fehler"

Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat die lange Schließung von Schulen und Kindergärten während der Corona-Pandemie als Fehler bezeichnet. Unternehmen seien relativ geschont worden, sagte der SPD-Politiker am Montag im ARD-„Morgenmagazin“. „Wir sind aber bei den Schulen und bei den Kindern sehr hart eingestiegen.“ Das könne durchaus kritisiert werden.

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Gesundheitspolitik
Corona

Gecko für Virus-Monitoring auch bei Maßnahmen-Ende

Die Corona-Beratungsgremium Gecko plädiert dafür, auch nach einer - von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) für die Jahresmitte angekündigte - Aufhebung der COVID-19-Maßnahmengesetzgebung das Virus-Monitoring weiter aufrecht zu erhalten. Auch sei in Betracht zu ziehen, die Erreger anderer respiratorischer Infekte (etwa RSV, Influenza) zusätzlich zu SARS-CoV-2 in das Surveillance-System mit aufzunehmen, so Gecko in seinem am Freitag veröffentlichten Bericht.

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Gesundheitspolitik

WHO-Ausschuss berät über Ende von Corona-Gesundheitsnotstand

Internationale Expertinnen und Experten haben am Freitag Beratungen über eine mögliche Aufhebung des internationalen Corona-Gesundheitsnotstands aufgenommen. Die Entscheidung werde voraussichtlich frühestens am Montag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf bekanntgegeben, hieß es aus WHO-Kreisen.

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Gesundheitspolitik
Corona

US-Experten für jährliche Impfung

Nach den größten Wellen der Covid-19-Pandemie dürfte die Welt in der Zukunft auf Routine - ähnlich wie bei der Influenza - in Sachen SARS-CoV-2-Prophylaxe einschwenken. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Donnerstag einstimmig eine jährliche Booster-Impfung empfohlen, teilte der US-Pharma-Info-Dienst Stat am Freitag mit.

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Wissenschaft
Influenza

Im „Corona-Umfeld" mehr als doppelt so ansteckend

Die diesjährige Influenza-Welle läuft weiter, auch wenn die Höchstwerte vom Jahresende 2022 nicht mehr erreicht werden. Warum die Influenza in dieser Saison so häufig ist, könnte eine aktuelle US-Studie mit Daten aus 2021/2022 erklären: Zuvor geringere Erkrankungsraten und weniger Impfungen während der Covid-19-Welle.

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Gesundheitspolitik
Behandlung

Senioren oft zu wenig intensiv behandelt

Senioren mit chronischen Erkrankungen werden oft zu wenig intensiv behandelt. Das erklärten jetzt Experten bei einer Fortbildungstagung der deutschen Bundesapothekerkammer ( „Pharmacon", 15. bis 20. Jänner) in Schladming in der Steiermark. Das treffe auf viele rheumatische Erkrankungen zu. Auch Bluthochdruck gehöre entsprechend kontrolliert.

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Gesundheitspolitik
Ärztekammer

Nach Missstandsvorwürfen Anzeigen gegen drei Personen

Nach dem Bekanntwerden mutmaßlicher Missstände in einer ausgelagerten Tochtergesellschaft der Kurie niedergelassene Ärzte der Wiener Ärztekammer hat die Standesvertretung nun Anzeige gegen drei Personen eingebracht, berichten „dossier.at“ und die „Kronen Zeitung“ am Freitag. Gegen zwei Personen wird der Vorwurf der Untreue erhoben, ein Mitarbeiter der Ärztekammer wird der Begünstigung verdächtigt.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfstoffe

Deutschlands bestellte Impfdosen im Wert von 13 Milliarden

Bisher gab es ein großes Rätselraten um die genau Summe, nun ist sie offiziell: Deutschland hat in der Corona-Pandemie Impfstoffe im Wert von rund 13,1 Milliarden Euro bestellt. Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium den öfffentlichen Sendern NDR und WDR und der „Süddeutschen Zeitung“, wie die Medien am Donnerstag berichteten.

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Gesundheitspolitik
Ärztekammer

Tirols Ärzt:innen-Chef will Jobgarantie und „1450"-Offensive

Der Tiroler Ärztekammerpräsident Stefan Kastner wartet mit zwei konkreten Forderungen bzw. Vorschlägen an die Politik auf, wie dem Ärztemangel sowie der Überlastung der Krankenhäuser bereits im Vorfeld entgegengewirkt werden könnte. Für ersteres brauche es eine „kurzfristige Jobgarantie“ für Absolventen des Medizinstudiums, sagte Kastner. Dies solle gesetzlich normiert werden. Für Zweiteres eine Offensive im Bereich der Gesundheitshotline „1450“.

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Gesundheitspolitik
Asyl

Kinder nicht angehört - VfGH hob Abschiebeentscheidung auf

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat erneut eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts wegen nicht ausreichender Berücksichtigung des Kindeswohls aufgehoben. Im konkreten Fall wurden die Kinder im Verfahren nicht zu ihrer Situation befragt, heißt es in einem Erkenntnis des VfGH, über das das Ö1-“Morgenjournal“ berichtete. Das Bundesverwaltungsgericht muss nun eine neue Prüfung durchführen und erneut entscheiden.

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Gesellschaft
OECD-Studie

Österreich unter Ländern mit höchsten Sozialausgaben

Österreich gehört zu den Ländern mit den höchsten öffentlichen Sozialausgaben, zeigen am Donnerstag veröffentlichte Schätzungen der OECD. 2022 gingen demnach hierzulande 29,4 Prozent des BIP in den Sozialbereich, mehr waren es nur in Frankreich (31,6) und Italien (30,1). Im Schnitt sind 2022 in den OECD-Ländern rund 21,1 Prozent des BIP in öffentliche Sozialausgaben geflossen, der überwiegende Teil davon in die Bereiche Pensionen, Gesundheit und Familie.

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Gesellschaft
Rekordkälte

Japan: Tote und Verkehrschaos bei Wintereinbruch

Bei heftigen Schneestürmen und klirrender Kälte sind in Japan mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. In Teilen des Inselreiches sanken die Temperaturen auf Rekordtiefstände von stellenweise bis zu zwölf Grad unter Null. Der Bahn- und Straßenverkehr war schwer beeinträchtigt, viele Straßen waren vereist. Tausende Menschen mussten in den westlichen Präfekturen Kyoto und Shiga die Nacht in Zugabteilen oder Bahnhöfen verbringen.

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Gesellschaft
Rechtliche Barrieren

Geflüchtete am Arbeitsmarkt: Ungenutzte Chancen und viele Hürden

Der Großteil der österreichischen Unternehmen ist offen für die Anstellung von Geflüchteten. Dennoch sind die tatsächlichen Beschäftigtenzahlen - nicht zuletzt wegen rechtlicher Hürden - verhältnismäßig gering, geht aus einer Studie von Deloitte hervor. Demnach seien zwei Drittel der befragten Personen grundsätzlich offen, Geflüchtete zu beschäftigen.

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Gesundheitspolitik
Deutschland

Medizinische Leitlinie für Schwangerschaftsabbruch im ersten Drittel

Sie richtet sich an Ärzt:innen und Fachpersonal, aber auch an ratsuchende Frauen und deren Angehörige: Medizinisches Wissen zum Schwangerschaftsabbruch im ersten Schwangerschaftsdrittel ist in Deutschland erstmals in einer Leitlinie zusammengefasst worden. Ziel seien eine bessere und einheitlichere Beratung, Durchführung und Nachsorge, heißt es in dem Dokument. Es sollte am Donnerstag in Berlin vorgestellt werden und lag der Deutschen Presse-Agentur vorab vor. Entstanden ist die Leitlinie unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) nach Vereinbarung mit dem Bundesgesundheitsministerium.

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Gesellschaft
Umweltschutz

E-Auto-Besitzer fahren laut ÖAMTC-Befragung sparsamer

Elektrofahrzeugbesitzerinnen und -besitzer hat der ÖAMTC nach ihren Motiven, Langzeiterfahrungen und Gewohnheiten befragt. Rund zwei Drittel haben sich demnach der Umwelt zuliebe zum Kauf entschieden, die Reichweite des neuen Mobils war dabei wichtigstes Kaufkriterium. „Hauptverkehrsmittel der Befragten ist das Elektroauto, allerdings besitzen auch mehr als die Hälfte einen Verbrenner als Zweitauto“, erläuterte Verkehrspsychologin Marion Seidenberger eines der Ergebnisse.

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Gesundheitspolitik
Nach einstimmigem Antrag

Volksanwaltschaft fordert weitere Änderungen bei Heimopferrente

Nach dem am Mittwoch einstimmig ins Plenum geschickten Antrag auf Änderung der Heimopferrente sieht Volksanwalt Bernhard Achitz (SPÖ) weitere Lücken. Künftig werden auch dauerhaft arbeitsunfähige Personen die Rente bekommen, die wegen zu hohen Einkommens des Partners keine Sozialhilfe beziehen können. Bisher mussten diese Menschen bis zum Regelpensionsalter warten. Achitz fordert nun aber, dass auch die Sozialhilfe nicht gekürzt werden soll, wenn man die Opferrente anspart.