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Coronavirus

Österreichs Covid-19-Opfer sterben „altersgerecht“, es bleibt eine Dunkelziffer

Mehr als 240 Menschen sind bisher in Österreich an Covid-19 gestorben. Martin Posch vom Zentrum für Medizinische Statistik der MedUni Wien und sein Team haben erstmals die Alters- und Geschlechterverteilung analysiert. Fazit: Die Covid-19-Opferkurve entspricht in Österreich etwa der „normalen“ Mortalität bei Männern und Frauen in den einzelnen Altersklassen. Ob es auch in Österreich eine Dunkelziffer etwa bezüglich der zuhause mit Covid-19 Verstorbenene wie in Italien gibt, ist laut Experten noch unklar.

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Coronavirus

Rückgang bei aktiven Erkrankungen um 3,4 Prozent

Am Dienstag ist in der Corona-Krise hierzulande ein weiterer Rückgang der aktiven Erkrankungen - die Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - verzeichnet worden. Den vierten Tag in Folge ist dieser signifikante Faktor in der 24-Stunden-Schau gesunken, diesmal um 3,4 Prozent auf 8.043 Fälle. Am vergangenen Freitag hatte es noch fast 9.000 aktive Erkrankungen gegeben.

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Coronavirus

Der „Stufenplan“ der Regierung

Die Regierung hat am Montag zwar angekündigt, den Handel nach Ostern wieder zu öffnen. Die Ausgangsbeschränkungen bleiben aber bis zumindest Ende April aufrecht und auch die Schulen sollen frühestens im Mai wieder öffnen. Außerdem wird es eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln geben. Ein Überblick:

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Neurologe: Covid-19 könnte auch das Hirn befallen 

Das Coronavirus könnte nach Meinung von Neurologen auch im Gehirn Entzündungen auslösen. „Von früheren Coronaviren weiß man, dass der Hirnstamm von Viren mit einbezogen werden kann“, sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Auch in der aktuellen Corona-Pandemie werde vielfach von neurologischen Symptomen berichtet.

Regierungsitz Großbritannien
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Coronavirus

Studie rechnet mit 66.000 Toten in Großbritannien

In Großbritannien könnte es europaweit die meisten Todesopfer während der ersten Welle der Corona-Pandemie geben. Wie eine Untersuchung des IHME-Instituts der University of Washington am Dienstag zeigte, sind in dem Land bis Juli 66.000 Tote möglich. Das wären weit mehr als in Italien, das demnach bis dahin 20.000 Tote zu verzeichnen hätte. Europaweit rechnen die Forscher mit 151.680 Toten.

Angst
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Coronavirus 

Psychosozialer Krisenstab: Viele Problemfelder

Der Wiener psychosoziale Krisenstab (PSKS) rund um die Covid-19-Pandemie hat gestern, Montag, ein Expertenpapier zu den wichtigsten Problemfeldern und Herausforderungen fertiggestellt. „Wir sind dabei, jeweils die wichtigsten Gegenmaßnahmen zu koordinieren“, sagte der Chefarzt der Wiener Psychosozialen Dienste (PSD), Georg Psota, am Dienstag gegenüber der APA.

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Coronavirus

Dritter Tag in Folge mit mehr Genesenen als Neuinfektionen

Den dritten Tag in Folge hat in Österreich die Anzahl der von Covid-19 wieder Genesenen jene der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 übertroffen. Mit Stand Montag, 10.30 Uhr, waren laut Innenministerium binnen eines Tages 465 Patienten wieder gesundet. Dagegen wies das Gesundheitsministerium 241 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden aus.

New York
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Coronavirus

Rasante Ausbreitung in den USA

Der Kampf gegen das Coronavirus geht nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in den USA in dieser Woche in eine „entscheidende und schwierige Phase“. „Wir werden eine harte Woche haben, wir werden vielleicht etwas mehr als eine harte Woche haben“, sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. „Aber am Ende dieses Tunnels ist gewaltiges Licht.“

Schutzschild 3D-Drucker
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Coronavirus

TU Graz fertigt in 3D-Druck Gesichtsschutz für Spitäler

Schutzausrüstung für klinisches Personal ist weltweit Mangelware – die TU Graz wirft dazu ihre 3D-Drucker an und produziert für die Steirischen Krankenanstalten (KAGes) rund 10.000 Gesichts-Schutzschilde für u.a. Ärzte. Die ersten tausend Stück wurden am Dienstag übergeben, wie die TU mitteilte. Die Tagesleistung beträgt rund 300 Stück. Spätere Tranchen sollen von Unternehmen gefertigt werden.

New York Straßen
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Coronavirus

Bis zu 20 Prozent der infizierten Kinder in den USA hospitalisiert

Das hat die US-Gesundheitsbehörde CDC in einer ersten Analyse von SARS-CoV-2 bei den jüngsten Patienten festgestellt. Babys und Kleinkinder bis zum ersten Lebensjahr seien besonders häufig betroffen. Im Vergleich zu Erwachsenen hätten an Covid-19 erkrankte Kinder im Allgemeinen aber weniger häufig Symptome und öfters einen milden Verlauf der Krankheit.

Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Land NÖ weitet Verdachtsfalldefinition des Bundes aus

Niederösterreich weitet die Definition für Covid-19-Verdachtsfälle aus. Ergänzend zu den Vorgaben des Bundes würden im Land ab nun auch Personen getestet, die chronische Vorerkrankungen und Krankheitssymptome vorweisen oder das 65. Lebensjahr erreicht haben und ebenso spezifische Beschwerden zeigen, informierte Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Dienstag.

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Deutschland

Pathologen-Verbände fordern mehr Obduktionen bei Corona-Verstorbenen

Zwei Pathologie-Fachverbände in Deutschland fordern möglichst viele Obduktionen bei gestorbenen Coronavirus-Infizierten. Dies sei nötig, um mehr über die Erkrankung „und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf“ zu erfahren, teilten der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) am Dienstag mit. Bestenfalls könne man aus den Erkenntnissen weitere Optionen für die Behandlung ableiten, hieß es.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Altenpflege-Verband: Schutzausrüstung und Tests fehlen

Der österreichische Bundesverband „Lebenswelt Heim“ schlägt angesichts fehlender Schutzausrüstung, dringend benötigter Covid-19-Tests und fehlendem Personal bei der Pflege älterer Menschen Alarm. „Wir müssen alles daran setzen, Situationen, wie wir sie aus Spanien, Italien und Frankreich kennen, zu vermeiden“, warnte Präsident Markus Mattersberger in einer Aussendung am Dienstag.

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Gesundheitspolitik
Deutschland

Schwerkranke Corona-Patienten dürfen nicht zugelassenes Mittel testen

Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn genehmigt, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte.

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Coronavirus

Mehr als 100.000 Fälle in Deutschland, über 1.700 Tote

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mindestens 101.700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 1.747 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher bundesweit gestorben.

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Gesellschaft
Coronavirus

50.000 Todesfälle im Europäischen Wirtschaftsraum

In Europa sind bisher mehr als 50.000 Menschen mit bzw. an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Bis Dienstag wurden in den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Großbritannien insgesamt 51.059 Todesfälle gemeldet, wie aus einer heute veröffentlichten Auflistung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hervorging.

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Wissenschaft
Coronavirus

Studie: Vermehrt Verschwörungstheorien, wenig Fake News

Auf sogenannten alternativen Nachrichtenseiten im deutschsprachigen Internet sind in der Corona-Krise laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Universität Münster zumindest von Jahresbeginn bis 22. März vermehrt Verschwörungstheorien verbreitet worden. Der Chatdienst WhatsApp will unterdessen gezielt Fake News ausbremsen.

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Coronavirus

Von der Leyen plant europäische Exit-Strategie

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will eine gemeinsame europäische Strategie zur schrittweisen Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Krise vorschlagen. Ziel sei ein koordiniertes und einheitliches Vorgehen in der Europäischen Union, sagte ihr Sprecher Eric Mamer am Dienstag.

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Coronavirus

Kärnten reserviert Kuranstalten für Pflegebedürftige

Das Land Kärnten hat bis Ende Juni 120 Plätze in Kuranstalten für Pflegebedürftige reserviert. Wie Sozialreferentin Beate Prettner (SPÖ) am Dienstag nach der Sitzung der Kärntner Landesregierung sagte, sind die Plätze für Menschen vorgesehen, deren 24-Stunden-Betreuung wegen des Coronavirus nicht möglich ist, aber auch Infizierte, die Betreuung brauchen, können hier unterkommen.

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Wissenschaft
Coronavirus 

Bisher vorhandene Antikörpertests nicht zuverlässig

Wissenschafter haben immer wieder erklärt, dass breit anwendbare, einfache und wirklich genaue Antikörpertests noch fehlen. Das wird noch Wochen bis Monate dauern. Dies ist auch die Meinung der Österreichischen Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin und Klinische Chemie (ÖGLMKC ).

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Coronavirus 

Gut 90 Prozent der Arztpraxen geöffnet

Trotz der Corona-Krise funktioniert die Versorgung der Patienten mit allen anderen Krankheiten. Gut 90 Prozent der Ordinationen der niedergelassenen Ärzte sowie je nach Region zwischen 40 und 65 Prozent der Zahnarztpraxen haben derzeit geöffnet, teilten die Ärztekammern der APA mit.

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Wissenschaft

Ärztekammer Schutz im Gesundheitsbereich

Die Österreichische Ärztekammer will Maskenpflicht für Ärzte und Pflegepersonal. Dass sie aktuell nur in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln gelte, sei unverständlich, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

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Gesellschaft
Coronavirus 

„Rote Nasen Clowndoctors“ treten nun online in Aktion

Die „Rote Nasen Clowndoctors“ setzen in der Coronavirus-Krise auf Online-Auftritte. Nach Bestehen der Organisation für 25 Jahre wird so ein neuer Weg beschritten, um kranken und leidenden Menschen zur Seite zu stehen.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Französischer Minister: Keine Lockerungen möglich

Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran hält eine Lockerung der Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie derzeit für noch nicht möglich. „Wir befinden uns immer noch in der Phase der Verschlechterung“, sagte Véran am Dienstag dem Fernsehsender BFMTV. Zwar hätten Maßnahmen wie die strenge Ausgangssperre die Entwicklung abgebremst, die Pandemie halte aber weiter an.

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Coronavirus

China erstmals ohne neue Todesfälle, Südkorea mit minimalen Neuinfektionen

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat China keine neuen Todesopfer mehr gemeldet. Schon seit Wochen gab es den offiziellen Angaben zufolge täglich kaum noch neue Infektionen und nur noch wenige neue Tote in der Volksrepublik. Am Dienstag führte die Statistik der Pekinger Gesundheitskommission nun zum ersten Mal seit Jänner überhaupt keinen neuen Todesfall mehr auf.

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Coronakrise

Rechtliche Lage in Österreich: Die Auslotung der Grauzone

In Österreich gelten derzeit aufgrund der Covid-19-Pandemie Ausgangsbeschränkungen, Betretungsverbote und andere Regelungen, die massiv in das Alltagsleben eingreifen. Selten aber ist die rechtliche Grundlage eindeutig geklärt, in vielen Bereichen gibt es Grauzonen. Kanzler Sebastian Kurz hat indes wenig Verständnis für juristische Spitzfindigkeiten, Stichwort „Corona-App“ und „Oster-Erlass“.