Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

Wissenschaft
Deutschland

Todesrate durch Suizid und Suchterkrankungen stark rückläufig

Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hervor. Mit ihrer Untersuchung wollten die DIW-Experten nach eigenen Angaben herausfinden, ob es in Deutschland ein ähnliches Phänomen wie in den USA gibt.

Gesundheitspolitik
Onkologie

Neues Zentrum im Kaiser-Franz-Josef Spital

Das Wiener Spitalskonzept 2030 sieht die Schaffung von drei Onkologie-Zentren vor. Eines davon entsteht am Gelände des Kaiser-Franz-Josef-Spitals. Dafür wird ab Herbst 2019 das Gebäude des Geriatriezentrums Favoriten adaptiert. Das Geriatriezentrum wird Ende 2019 seinen Betrieb einstellen.

Wissenschaft
Herztransplantation in Deutschland

Erste Transplantation in Deutschland vor 50 Jahren

50 Jahren nähten in München erstmals bundesweit Ärzte ein Spenderherz in die Brust eines Menschen. Es schlug - aber nur für einen Tag. Heute ist die Herztransplantation ein etabliertes Verfahren. Manche Menschen leben mit neuem Herz Jahrzehnte.

Gesundheitspolitik
Rauchen

Kärntner Jugend will wieder Rauchverbot an Schule neu regeln

Der Ausschuss für Generationen im Kärntner Landtag muss sich kommende Woche mit einem unerwarteten Antrag des Schülerlandtags auseinandersetzen. Das Schülerparlament, in dem die Landesschülervertreter und die Schulsprecher sitzen, will das Rauchverbot an Schulen aufweichen und fordert die Wiedereinrichtung von Raucherbereichen.

Gesundheitspolitik
Impfen

Bereitschaft in den vergangenen Wochen gestiegen

95 Prozent Durchimpfungsrate sind notwendig, um die Bevölkerung vor Masern effektiv zu schützen. Österreich liegt nach Schätzungen um gut zehn Prozent darunter. So gesehen, haben die Masern-Ausbrüche der vergangenen Wochen auch ihr Gutes. Die Berichterstattung hat deutlich mehr Österreicher dazu bewogen, sich impfen zu lassen, ergab ein Rundruf bei den Gesundheitsbehörden in den Bundesländern.

Gesundheitspolitik
Spitäler

Aus FPÖ- „Dringlicher" wurde große Spitalsdebatte

Spitalsfragen werden mit Näherrücken der steirischen Landtagswahl 2020 heftig debattierte Landtagsthemen: So stellte die FPÖ an Spitalslandesrat Christopher Drexler (ÖVP) am Dienstag im Landtag im Rahmen einer dringlichen Anfrage etliche Fragen zur chirurgischen Versorgung am obersteirischen LKH Leoben.

Gesundheitspolitik

e-Rezept startet 2020 als Projekt, bis 2022 österreichweit

Allein durch den Wegfall von Rezeptblöcken etc. werde sich der Hauptverband 2 bis 2,4 Mio. an direkten Kosten sparen. Ärzte und Apotheker bekommen 3 Mio. Euro Anschubfinanzierung und Pauschalvergütung für die Wartung, berichtete Biach am Dienstag in einer Pressekonferenz

Wissenschaft
Influenza

Neuerlich mehr Erkrankte

Die Influenza greift in Österreich derzeit weiter um sich. Vergangene Woche wurden beispielsweise in Wien 9.300 Neuerkrankungen durch die Virus-Influenza und grippale Infekte aufgrund der eingegangenen Meldungen hochgerechnet. In der Woche zuvor waren es rund 8.400 gewesen. Der Trend zeigt nach oben, stellten die Experten vom Diagnostischen Influenzanetzwerk Österreich (DINÖ) am Dienstag fest.

 

Gesundheitspolitik
KH Nord

„Solche Probleme hatte ich noch nie"

Die Probleme rund um den Bau des Wiener Krankenhauses Nord sind auch für die begleitende Kontrolle ungewöhnlich gewesen. Er sei bei vielen großen Projekten, darunter auch mehrere Spitäler, tätig gewesen, erzählte Walter Nemeth, Projektleiter der begleitenden Kontrolle, im Rahmen der Untersuchungskommission am Dienstag.

Gesundheitspolitik
Spitäler

Niederösterreichs Gesundheits- und Pflegewesen künftig unter einem Dach

Die Bereiche Gesundheit und Pflege sollen in Niederösterreich künftig unter ein Dach zusammengefasst werden. Die Eckpunkte der neu ins Leben gerufenen Landesgesundheitsagentur, die die 27 Kliniken und 50 Pflegezentren im Bundesland steuern soll, wurden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) gemeinsam mit Experten am Dienstag bei einer Kick-off-Veranstaltung vorgestellt.

Gesundheitspolitik

UN-Richtlinien für Musikgeräte mit Kopfhörern

Wegen dröhnender Musik im Kopfhörer laufen weltweit mehr als eine Milliarde Teenager und junge Erwachsene nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gefahr, Hörschäden zu erleiden. Sie habe deshalb zusammen mit der UN-Telekom-Behörde ITU Richtlinien für Smartphones und andere Musikabspielgeräte entwickelt.

Wissenschaft

Neues Gerät erleichtert Messung von Fluorid in Wasser

Fluorid im Trinkwasser kann die Zähne schützen und die Knochen stärken. Zu viel Fluorid kann zu Wachstumsstörungen, Zahnschäden und Knochendeformationen führen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO wertet eine Konzentration ab 1,5 Milligramm pro Liter als kritisch. Forscher der ETH Lausanne (EPFL) haben nun ein Gerät vorgestellt, um Fluorid im Wasser präzise zu messen.

Gesundheitspolitik
Raucher

Bundesärztekammer unterstützt Spahns Vorstoß zu Tabakwerbeverbot

Die Bundesärztekammer unterstützt den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu einem Werbeverbot für Zigaretten. Mit einem Verbot der Werbung an Hauswänden oder Bushaltestellen würde Deutschland endlich zum Rest der EU aufschließen, wo solche Werbeplakate schon längst nicht mehr erlaubt seien, erklärte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery am Dienstag in Berlin.

Wissenschaft
Neonatizide

Negieren der Schwangerschaft als Risikofaktor für Kindestötungen

Das Negieren der Schwangerschaft infolge traumatischer Erlebnisse bzw. Persönlichkeitsstörungen könnte ein Risikofaktor für Neonatizide - die Tötung des Kindes binnen 24 Stunden nach der Geburt - darstellen. Das hat eine finnisch-österreichische Studie zu 28 Fällen ergeben.

Wissenschaft
Bakterien

Strategie antibiotikaresistenter Mikroben erforscht

Infolge einer Antibiotika-Therapie kann es zu blutigem Durchfall und Bauchkrämpfen kommen. Diese sogenannte antibiotika-assoziierte hämorrhagische Kolitis wird vom Darmbakterium Klebsiella oxytoca und den von ihm produzierten Giftstoffen ausgelöst. Wie diese Bakterien bzw. ihre Enterotoxine den menschlichen Darm schädigen, wenn sie überhandnehmen, haben Grazer BioTechMed-Forscher erforscht.

Wissenschaft
Schmerzforschung

Buprenorphin-Pflaster besonders für chronische Schmerzen geeignet

Schmerzpflaster mit dem Opioid Buprenorphin könnten dazu beitragen, den Schmerzmittelkonsum von Patienten mit schweren chronischen Schmerzen zu reduzieren. Das zeigt eine neue Übersichtsarbeit zur wissenschaftlichen Literatur, wie eine Expertin anlässlich der 18. Österreichischen Schmerzwochen am Dienstag berichtete.