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Gesellschaft
Coronavirus

32-Jähriger wartet seit vier Tagen auf Testergebnis

Dass es im Umgang mit SARS-CoV-2 in Wien Schwierigkeiten mit dem Contact Tracing und dem zeitnahen Übermitteln von Testergebnissen gibt, belegt das Beispiel eines 32-jährigen Mannes. Er erfuhr erst fünf Tage, nachdem er sich mit Freunden in einem Lokal aufgehalten hatte, dass sich in der Runde eine mit dem Coronavirus infizierte Frau befand. Daraufhin ließ sich der 32-Jährige am vergangenen Sonntag testen. Ergebnis hatte er am Donnerstagvormittag noch immer keines.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

VfGH kippt Mindestabstand zwischen Gastro-Tischen

Der in Lokalen vorgeschriebene Mindestabstand von einem Meter zwischen Tischen ist rechtswidrig. Allerdings hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) in seinem am Donnerstag veröffentlichten Erkenntnis dem Gesundheitsministerium eine Reparaturfrist bis Jahresende gegeben. Damit bleibt die Abstandsregel vorerst in Kraft. Ebenfalls verfassungswidrig waren mehrere schon außer Kraft getretene Anti-Corona-Maßnahmen. Die Notwendigkeit der Maßnahmen war nicht ausreichend begründet.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Bulgarien reagiert auf steigende Corona-Zahlen

Bulgarien schränkt wegen stark gestiegener Corona-Neuansteckungen ab Donnerstag vorerst für zwei Wochen das öffentliche Leben ein. Gymnasien und Universitäten müssen nun zum Fernunterricht übergehen. Sportevents dürfen nur noch ohne Publikum organisiert werden. In Nachtlokalen wie etwa Diskotheken und Bars müssen die Innenräume geschlossen bleiben.

 

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Lockdown für die griechischen Städte Thessaloniki, Larisa und Rodopi

Im Kampf gegen das Corona-Virus hat die griechische Regierung einen Lockdown für die Städte Thessaloniki, Larisa und Rodopi in Mittel- und Nordgriechenland angeordnet. Wie bereits beim Ausbruch der Pandemie im Frühjahr müsse Griechenland härter und schneller Maßnahmen ergreifen als andere Länder, um das Schlimmste zu verhindern und den Druck auf das Gesundheitssystem zu mindern, sagte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Donnerstagmittag in Athen. Die Maßnahmen ähneln jenen in Deutschland; so sollen beispielsweise Kinder weiterhin zur Schule gehen, aber Versammlungen sind verboten und Restaurants müssen geschlossen bleiben.

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Service
Therapiehilfe

Online-Kurs soll Krebspatienten zu bestmöglicher Therapie verhelfen

Ein neuer Online-Kurs unterstützt Krebspatienten zusätzlich zu den Arztgesprächen, die für sie bestmögliche Therapie zu erhalten. Auf der Plattform selpers.com geben der Krebsspezialist und Telemedizin-Experte Alexander Gaiger und Patientenanwalt Gerald Bachinger kostenlos Hilfestellungen zu wichtigen Fragen von der Diagnose bis zur Nachsorge. Es geht um Informationen für Betroffene, aber auch darum, dass diese ihrem Arzt ausreichend Auskunft über ihren Zustand geben können.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Spanien debattiert über sechsmonatigen Notstand

Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa hat vor „sehr schweren Monaten“ gewarnt. Man müsse „zum Wohle aller vereint handeln“, sagte Illa am Donnerstag in Madrid zum Auftakt einer Parlamentsdebatte über eine umstrittene Verlängerung des Corona-Notstands um sechs Monate. Nach Medienberichten wird der Antrag der linken Minderheitsregierung trotz aller Kritik aus verschiedenen Sektoren mit rund 190 der insgesamt 350 Stimmen angenommen werden.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

„Lockdown light“ - Österreich vor neuen Maßnahmen

Österreich dürfte in den nächsten Tagen vor einer deutlichen Verschärfung der Corona-Maßnahmen stehen. Laut Medienberichten wird in der Regierung über „lockdownähnlichen Maßnahmen“ diskutiert, auch eine Ausgangssperre steht im Raum. Die Regierung berät am Nachmittag über die Bettenkapazitäten. Danach ist ein Presseauftritt geplant, neue Maßnahmen dürften heute aber noch nicht verkündet werden. Die Corona-Ampel wird am Donnerstag wohl weite Teile Österreichs auf Rot schalten.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

FPÖ will Sozialstaatssekretär zur Entlastung Anschobers

Die FPÖ will Sozial- und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) einen eigenen Staatssekretär zur Seite stellen. Anschober sei wegen der Coronakrise „völlig überfordert“, sagte die freiheitliche Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Sie forderte angesichts eines weiteren drohenden Lockdowns auch eine sektorale Schließung des Arbeitsmarktes, vorzugsweise in Bereichen mit vielen nicht österreichischen EU-Bürgern.

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Gesellschaft
Coronavirus

Ungarn will Beatmungsgeräte im Ausland verkaufen

Vor dem Hintergrund der zweiten, alarmierenden Pandemie-Welle bietet Ungarn Beatmungsgeräte für Covid-19-Patienten zum Verkauf an. Das Außenministerium beauftragte die ungarischen Auslandsvertretungen, die überschüssigen Geräte zum Einkaufspreis abzusetzen. Das Internetportal „hvg.hu“ schreibt heute (Donnerstag) von 8.000 Geräten, was das Ministerium zunächst nicht bestätigte.

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Wissenschaft
Coronavirus

Neue SARS-CoV-2-Variante dominiert in Europa

Forschende haben eine neue SARS-CoV-2-Variante identifiziert, die sich in den letzten Monaten europaweit verbreitet hat. Unter anderem die Lockerung der Reisebeschränkungen machten der neuen Variante ein leichtes Spiel sich auszubreiten.

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Wissenschaft
Therapie

Innovative Therapien - Bewertung und Finanzierung werden „heißer“

Die Covid-19-Pandemie verdeckt derzeit im Gesundheitswesen andere heiße Debatten. Eine davon betrifft die immer größer werdende Zahl von innovativen, hoch wirksamen und kostenaufwendigen Therapien auch für Patienten mit sehr seltenen Erkrankungen. Der Verband der pharmazeutischen Industrie (Pharmig) fordert dazu ein transparentes Bewertungs- und Bewilligungssystem samt neuen Finanzierungsformen in den Spitälern, wo diese Therapien zunächst zumeist zur Anwendung kommen. .

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Deutscher Lockdown trifft österreichische Hoteliers hart

Der Lockdown in Deutschland ab 2. November ist für die heimische Tourismusbranche ein herber Schlag. „Für die Bundesländer im Westen ist das hart“, sagte Oliver Schenk, Sprecher der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), am Donnerstag zur APA. Die österreichischen Wintersportorte seien „die einzigen, wo es noch funktionieren hätte können“, die Hotelbetriebe in den Städten seien „sowieso gerade am Boden“.

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Gesellschaft
Coronavirus

US-Pharmakonzern Gilead steigerte dank Remdesivir Umsatz

Das zur Behandlung von Corona-Patienten genutzte antivirale Medikament Remdesivir hat den Umsatz des US-Pharmaunternehmens Gilead im dritten Quartal um fast 900 Millionen Dollar (766 Millionen Euro) gesteigert. Der Konzern meldete am Mittwoch einen 17-prozentigen Anstieg der Einnahmen auf 6,6 Milliarden Dollar.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

Schnelltests für alle Wiener Pflegeheimbewohner

In Wien werden demnächst alle rund 17.000 Bewohner der Pflegewohnhäuser in einem kurzen Zeitraum auf das Coronavirus getestet. Dabei kommen Antigen-Schnelltests zum Einsatz, wie Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) im APA-Gespräch mitteilte. Das Screening beginnt am 3. November und soll binnen acht bis neun Tagen abgeschlossen sein.

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Gesundheitspolitik
Coronavirus

EU-Gesundheitsminister beraten über Rolle der EU bei WHO-Reform

Die EU-Gesundheitsminister beraten am morgigen Freitag bei einer Videokonferenz über die Rolle der EU bei der Stärkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werde Bundesminister Rudolf Anschober (Grüne) sich diesmal vertreten lassen, verlautete aus dem zuständigen Ministerium im Vorfeld.

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Wissenschaft
Coronavirus

Virologe: Umfassende Corona-Impfung wird bis 2022 dauern

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut geht davon aus, dass eine Impfung der gesamten Bevölkerung gegen das Coronavirus auch bei schneller Entwicklung eines Impfstoffs Ende 2021 noch nicht abgeschlossen sein wird. „Es wird längere Zeit dauern, bis wir durch die Impfung eine spürbare Veränderung des Infektionsgeschehens sehen werden, dass wir sagen können, jetzt kann wieder Ruhe einkehren“, sagte der Virologe Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Wenn man etwa pro Tag 100 000 Menschen impfen würde, brauche man 150 Tage, um 15 Millionen Menschen zu impfen. Dieses Tempo wäre nach Mertens Ansicht bereits eine Herausforderung.