Chronologische Reihenfolge weiterer Artikel

Wissenschaft

Hunderte in Südpakistan mit Hitzeschlag-Symptomen in Krankenhäusern

Pakistan und Indien macht eine Hitzewelle schwer zu schaffen. In Karachi, der Hauptstadt der südpakistanischen Provinz Sindh, seien mehrere Hundert Menschen wegen Verdachts auf Hitzeschlag in Krankenhäuser gebracht worden, sagte Behördenvertreter Nasir Durrani am Freitag. In der gesamten Provinz Sindh hätten die Behörden Dutzende Notfallzentren errichtet, sagte Durrani.

Gesundheitspolitik

Österreichische Ärztekammer beschließt neue Notarztausbildung

Die neue Notarztausbildung wurde heute, Freitag, im Rahmen des Österreichischen Kammertags beschlossen. Damit wurde „eine gute Basis für die qualitativ hochwertige Weiterentwicklung der Notarztversorgung in Österreich“ gelegt, hieß es am Rande der Beschlussfassung.

Wissenschaft

Startschuss für Modul 2 am Med Campus Graz erfolgt

In direkter Nachbarschaft zum LKH-Uniklinikum rückt die Vollendung des neuen Med Campus Graz näher: Nach der Eröffnung von Modul 1 im Herbst 2017 sind die Bauarbeiten für das Modul 2 gestartet. Weitere rund 190 Millionen Euro werden investiert. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2022 geplant, hieß es am Freitag beim Spatenstich.

Gesundheitspolitik

Norwegisches Abtreibungsgesetz soll verschärft werden

Im norwegischen Parlament hat sich in der Nacht auf Freitag eine Mehrheit für eine Verschärfung des Abtreibungsgesetzes ausgesprochen. Frauen, die Mehrlinge erwarten, sollen demnach künftig nicht mehr ohne guten Grund einen Fötus oder mehrere Föten entfernen lassen können. Dem Gesetzentwurf zufolge soll fortan ein Gremium über eine Abtreibung entscheiden.

Wissenschaft
Austrian Health Forum

KI-Experte: „Ärzte mit KI-Panik gehören ersetzt“

Existenzängste traditioneller Gesundheitsberufe und Besitzstandswahrung bremsen im Gesundheitswesen viele neue Entwicklungen. „Ärzte, die Angst haben, von Maschinen ersetzt zu werden, gehören ersetzt“, sagte am Freitag beim Austrian Health Forum in Leogang (bis 15. Juni) der renommierte Experte für Künstliche Intelligenz (KI), Bart de Witte.

Gesundheitspolitik
Lopatka-Prozess in Graz

Neue Anträge und wieder Vertagung

Im Grazer Straflandesgericht ist am Freitag der Prozess gegen Eduard Lopatka fortgesetzt worden. Dem steirischen Arzt wird vorgeworfen, jahrelang seine vier Kinder gequält zu haben, indem er mit Selbstmord drohte, sie verbal demütigte und ihnen verdorbenes Essen vorsetzte.

Gesellschaft
Med-Kitchen

Wildkräuterküche mit René Wenzl &Jacqueline Pfeiffer

Zum Thema „Wildkräuter" kochten René Wenzl und Jacqueline Pfeiffer mit den Gästen. Schon seit Jahrhunderten werden Kräuter, Wurzeln und Blüten verwendet, um medizinische Effekte zu erzielen und Symptome zu behandeln.

Wissenschaft
Infektionskrankheiten

Gehäuftes Auftreten des Puumalavirus in Österreich

Das LKH Graz hat am Freitag vor einer Infektion mit dem Puumalavirus gewarnt: Von heuer bisher 97 Ansteckungen in Österreich wurden 86 in der Südoststeiermark gezählt. Das Virus verbreitet sich über den Kot und andere Ausscheidungen der Rötelmaus und wird durch Staubaufwirbelungen eingeatmet.

Gesundheitspolitik
Sexuell übertragbare Krankheiten

Spanien will „ersten Schock" auslösen

Spanien reagiert mit einer Kondom-Kampagne auf den Anstieg sexuell übertragbarer Krankheiten. Das spanische Gesundheitsministerium erklärte nun, es werde von kommendem Montag an Anzeigen und Videos in den sozialen Medien schalten. Damit sollen vor allem junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren für die Gesundheitsrisiken bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr sensibilisiert werden.

Wissenschaft
Mobilfunk 5G

Gesundheitsrisiken noch weitgehend im Dunklen

Die gesundheitlichen Risiken durch den neuen Mobilfunkstandard 5G sind noch nicht vollständig erforscht. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will die Auswirkungen des Netzausbaus untersuchen. Darüber hinaus rät die Behörde aber: „Gerade angesichts steigender Datenübertragungsmengen sollte die eigene Strahlenbelastung beim Telefonieren und Surfen geringgehalten werden."

Wissenschaft
Industrie

Bayer beharrt auf Glyphosat

Der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer hält an der Produktion des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat fest, will aber zugleich Milliarden in die Entwicklung von Alternativen investieren. „Glyphosat wird weiterhin eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft und in der Produktpalette von Bayer spielen", erklärte das Unternehmen am Freitag.

Wissenschaft
Schlafstörungen

Das Geschäft mit dem Schlaf

Tablette, Technikgadget oder Spezialmatratze - bei Schlafstörungen haben Betroffene die Qual der Wahl. Denn mit dem Versprechen einer erholsamen Nacht wollen viele Anbieter Geld verdienen. Doch nicht alle Hilfsmittel sind laut Medizinern effektiv.

Gesundheitspolitik
HIV

Tests werden nicht Teil der Vorsorgeuntersuchung

Das hatte Ex-Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) im Vorjahr noch angekündigt. Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger, bei dem die Entscheidung über Leistungen liegt, lehnte diesen Vorschlag jedoch ab.

Gesundheitspolitik
Masern

New York schafft religiöse Ausnahme bei Impfpflicht ab

Angesichts der schweren Masern-Epidemie schafft der US-Bundesstaat New York Ausnahmen von der Impflicht aufgrund religiöser Motive ab. Beide Kammern des Parlaments des Bundesstaates stimmten am Donnerstag mehrheitlich für diese Maßnahme. Der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo hat angekündigt, das Gesetz unterzeichnen zu wollen.

Gesundheitspolitik
Austrian Health Forum

Die abgespeckte Version mobiler Pflege

Heimhilfen, diplomiertes Krankenpflegepersonal und andere Berufsgruppen, die von einem Einsatz zum nächsten „hirschen", mehr mit Dokumentation statt mit der Betreuung ihrer Klienten beschäftigt sind: Dazu ist In den Niederlanden mit „Buurtzorg" ein simples und erfolgreiches Gegenmodell entstanden.

Gesundheitspolitik
Weltblutspendetags

ÖÄK-Vizepräsident: „Bereitschaft regelmäßig Blut zu spenden, gesunken“

Anlässlich des Weltblutspendetags appelliert die Österreichische Ärztekammer an die Bevölkerung. Gerade im Sommer kommt es immer wieder zu Engpässen in den Spitälern. Es sind 450 Milliliter Blut, die mit einem kleinen Stich entnommen werden. „Wer regelmäßig Blut spendet, rettet Menschenleben“, betont Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres.