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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Österreich plant erst nächstes Jahr größere Impfstoffspenden

In Österreich sind derzeit mehr als vier Millionen Impfdosen lagernd, doch größere Spendenaktionen für ärmere Länder soll es erst nächstes Jahr geben. Dies teilte das Gesundheitsministerium der APA auf Anfrage mit. Die lagernden Impfdosen sind nämlich überwiegend mRNA-Impfstoffe, die „großteils für die dritte Impfdosis sowie für weitere Erst- und Zweitimpfungen gebraucht“ werden. „Größere Impfstoffspenden werden 2022 durchgeführt werden.“

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Kinderärzte warnen Politik vor Impfdruck für Kinder

Nach dem Start des EU-Zulassungsverfahrens für einen Corona-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren haben Kinder- und Jugendärzte die Politik vor Impfdruck auf Familien gewarnt. Er gehe zwar davon aus, dass das Vakzin von Biontech/Pfizer bald zugelassen werde, sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe). „Wir als Verband raten aber dringend, anschließend die Empfehlung der Ständigen Impfkommission abzuwarten.“

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Corona-Verordnungen

3G am Arbeitsplatz kommt

3G am Arbeitsplatz steht vor der Tür. Die Koalition hat sich am Dienstag mit der SPÖ verständigt. Damit ist eine Blockade der gesetzlichen Grundlage für die Neuregelung vom Tisch. In den nächsten Tagen wird jene Verordnung erwartet, die die genauen Modalitäten für 3G regelt. Momentan gibt es laut Umfrage auf karriere.at noch viele Unklarheiten bei dem Thema.

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Debatte über mögliches Ende der Corona-Notlage in Deutschland

Der Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn für eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland ist auf Zustimmung und Kritik gestoßen. Begrüßt wurde er von Ärzte- und Klinikvertretern. Auch die FDP bekräftigte noch einmal ihre schon lange vertretene Position, die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite nicht mehr zu verlängern. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnten dagegen mit Blick auf den Winter vor einem solchen Schritt.

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Gesundheitspolitik
Steigender Bedarf

ÖGK beschloss rascheren Ausbau der Psychotherapie auf Kassenkosten

Schneller als ursprünglich geplant, wird die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) das Angebot für Psychotherapie als Kassenleistung erweitern. Grund ist der steigende Bedarf bei Versicherten – auch als Folge der Corona-Pandemie. Der ÖGK-Verwaltungsrat beschloss daher am Dienstag, das Ziel um ein Jahr vorzuverlegen. Bis Ende 2022 soll dies erreicht werden.

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Gesellschaft
Corona-Pandemie

Corona-Zahlen steigen: Bulgarien führt 3G-Regel ein

Bulgarien führt wegen steigender Corona-Fallzahlen erst jetzt die 3G-Regel mit Zertifikaten für Geimpfte, Getestete und von Covid-19 Genesene ein. Ab diesem Donnerstag werden nur Kunden, die einen entsprechenden Nachweis haben, etwa Lokale, Hotels, Fitnesszentren, Shopping-Malls sowie Kinos, Theater, Konzerte und Museen besuchen dürfen.

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Coronavirus

Kreml gegen landesweite Prämien für Impfung

Trotz immer neuer Höchststände bei den Corona-Todeszahlen in Russland hält der Kreml nichts von pauschalen Geldprämien für eine Impfung. Es sei unwahrscheinlich, dass es so etwas geben könne, sagte Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Ebenso wenig glaubt der Kreml, dass eine Zulassung ausländischer Impfstoffe mehr Menschen zu einer Immunisierung bewegen könnte. Angesichts der hohen Corona-Todeszahlen führt die Hauptstadt Moskau unterdessen neue Beschränkungen ein.

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Gesundheitspolitik

Legalisierung von Cannabis wird in der Schweiz wahrscheinlicher

Cannabis soll in der Schweiz nicht mehr verboten sein, sondern Anbau, Produktion, Handel und Konsum sollen umfassend neu geregelt werden. Dieser Meinung sind beide zuständigen Parlamentskommissionen. Nun soll ein Gesetzesentwurf erarbeitet werden. Nach der Nationalratskommission sprach sich auch die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) für diesen Schritt aus.

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Gesellschaft
Deutschland

Notärzte im Nebenjob müssen Beiträge zu Sozialversicherung zahlen

Ärzte, die in Deutschland im Nebenjob immer wieder als Notarzt im Rettungsdienst arbeiten, müssen regelmäßig Beiträge zur Sozialversicherung zahlen. Ausschlaggebend dafür ist allerdings, dass die Ärzte während ihrer Tätigkeit als Notärzte in den öffentlichen Rettungsdienst eingegliedert sind, wie das deutsche Bundessozialgericht (BSG) in Kassel am Dienstag entschied. Das Gericht urteilte in drei Fällen.

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Gesundheitspolitik
  (Update)

Verfassungsgerichtshof

Sterbehilfe: Koalitionseinigung dürfte bevorstehen

Die Neuregelung der Sterbehilfe in Österreich dürfte unmittelbar bevorstehen. Die politischen Verhandlungen seien im Laufen, hieß es bei den Ministerinnen Alma Zadic (Justiz, Grüne) und Karoline Edtstadler (Verfassung, ÖVP). In Verhandlerkreisen war am Dienstag zu hören, dass man gut vorankomme und eine Einigung dieser Tage möglich sei. Zadic selbst meinte im Justizausschuss des Nationalrats laut Parlamentskorrespondenz, dass es mit Jahresende eine neue Regelung geben sollte.

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Gesundheitspolitik

Wintertourismus geht mit Schwung in unsichere Saison

Nach dem coronabedingten Totalausfall der vergangenen Wintersaison will die Tourismusbranche den heurigen Winter mit der „3G-Regel“ durchziehen und Urlaub möglich machen. „Einen Lockdown wird es mit 100-prozentiger Sicherheit nicht geben, nachdem jetzt etwa 65 Prozent geimpft sind“, sagte der Tourismusexperte des Wirtschaftsforschungsinstituts, Oliver Fritz, am Rande der Seilbahntagung in Zell am See. Allerdings ist die Saison „mit großen Unsicherheiten“ behaftet.

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Gesundheitspolitik
E-Medikation

Apotheken-Software-Fehler: „Patientensicherheit stets gewährleistet“

Die Apothekerkammer gibt nach Aufregung um eine Panne bei Rezepten durch einen Software-Fehler vorläufig Entwarnung: Die aktuellen Erhebungen würden belegen, dass die Patientensicherheit stets gewährleistet gewesen sei. „Unplausible Dosierungsangaben, die in der Software aufschienen, wurden von den Apothekerinnen und Apothekern erkannt und mit den verschreibenden Ärzten abgeklärt, sodass sie nicht bis zu den Patientinnen und Patienten durchdrangen“, hieß es auf Anfrage.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfungen

Deutschland übt scharfe Kritik an Herstellern

In den Bemühungen um Impfstoffspenden für ärmere Länder hat die deutsche Regierung scharfe Kritik an den Impfstoffherstellern geübt. Bürokratische Hürden, Preisfestsetzungen und wenig planbare Liefermengen würden dafür sorgen, dass die Spenden nicht wie gewünscht erfolgen können, schreibt das Gesundheitsministerium in einem Brief an die neue EU-Gesundheitsberhörde Hera.

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Gesundheitspolitik
Aktuelle Corona-Zahlen

2.590 neue Infektionen in Österreich

In Österreich sind binnen 24 Stunden (Stand: Dienstag 9.30 Uhr) 2.590 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das liegt über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 2.334 Fällen. Die Sieben-Tages-Inzidenz betrug 182,9 Fälle auf 100.000 Einwohner. 16 Personen sind in der Zeitspanne mit oder an Corona gestorben, wie aus den Zahlen von Gesundheits- und Innenministerium hervorgeht.

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Gesundheitspolitik
WHO

Covid-19-Hilfsprogramm für ärmere Länder auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will ärmeren Ländern den Zugang zu Covid-19-Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen Infektion mit dem Coronavirus durch erschwingliche Preise ermöglichen. Die WHO hat der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Dokumenten zufolge dazu ein Programm aufgelegt, um eine Milliarde Corona-Tests an Drittländer zu liefern wie auch Medikamente zur Behandlung von Menschen mit leichteren Krankheitsverläufen.

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Gesundheitspolitik
Corona-Impfung

Sloweniens Minister nach Todesfall unter Druck

Der slowenische Gesundheitsminister Janez Poklukar kommt nach dem Tod einer jungen Frau, die Ende September nach der Impfung mit dem Corona-Impfstoff Janssen des Herstellers Johnson & Johnson gestorben ist, stark unter Druck. Die Opposition fordert sein Rücktritt, weil er und sein Team für eine umstrittene Regelung verantwortlich sein sollen, die zur steigenden Popularität dieses Vektorimpfstoffes vor allem bei jungen Menschen führte. Poklukar lehnt einen Rücktritt ab.