Corona-Verordnungen
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Kärnten will vom Bund einheitliche Vorgehensweise

Die Kärntner Landesregierung hat nach der Rücknahme vieler Maßnahmen ihren Ruf nach einem bundesweit einheitlichen Weg im weiteren Kampf gegen das Coronavirus bekräftigt. „Von einer für morgen angesetzten Konferenz zwischen dem Bund und den Ländern erwarten wir uns eine österreichweit einheitliche Vorgehensweise sowohl was die Teststrategie als auch das Contact Tracing betrifft“, so Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin Beate Prettner (beide SPÖ).

red/Agenturen

Vulnerable Gruppen und kritische Infrastruktur sollen einer Mitteilung des Landespressediensts vom Montag nach „weiterhin bestmöglich geschützt werden“. Wie bereits gefordert, sollen auch Tests in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen „jedenfalls bis Ostern“ fortgesetzt werden. In Kärnten werde das so umgesetzt.

Im südlichsten Bundesland gab es zuletzt 1.839 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. Im Krankenhaus sind 256 Personen. Daher appellierten Prettner und Kaiser in der Sitzung des Kärntner Corona-Koordinationsgremiums, dem sie vorstehen, an die Bevölkerung: Man möge eigenverantwortlich handeln und sich an Hygienemaßnahmen zur Vermeidung einer Infektion halten.

„In den Altenwohn- und Pflegeheimen ist die Verordnung, die sowohl Tests als auch Besuche regelt, noch bis Ende März gültig“, so Prettner. In dem Bereich von Pflegeeinrichtungen, Spitälern, Schulen und im Job müssten kostenlose Testangebote erhalten bleiben.

 

 
© medinlive | 28.11.2022 | Link: https://www.medinlive.at/gesundheitspolitik/kaernten-will-vom-bund-einheitliche-vorgehensweise