Coronavirus

Corona dämpft Zukunftserwartungen der Österreicher

Die coronabedingte Krise lässt die Österreicher eher pessimistisch in die Zukunft blicken. 67 Prozent gehen von einer allgemeinen Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse und Lebensqualität der Menschen aus, ergab eine Online-Umfrage von IMAS unter 1.000 Personen. Rund die Hälfte (46 Prozent) hat bereits darüber nachgedacht, den Lebensstandard zu ändern und Einsparungen im Bereich des täglichen Lebens vorzunehmen.

red/Agenturen

Insbesondere bei Kino- und Theaterbesuchen (49 Prozent), Urlaubsausgaben (47 Prozent) sowie beim auswärts essen gehen (39 Prozent) wird gespart - auch gezwungenermaßen, zumal Kultur, Tourismus und Gastronomie von der Coronakrise besonders betroffen sind.

Die Krise hat das Vorsorgeverhalten der Menschen aber nicht stark verändert, zeigt diese Befragung. 64 Prozent haben gleich viel Geld in ihre private Pensions- und Gesundheitsvorsorge investiert. 23 Prozent geben an weniger und 8 Prozent meinen mehr Geld zur Seite gelegt zu haben. Männer legen dabei im Schnitt 204 Euro und Frauen 110 Euro monatlich auf die hohe Kante.

Die Top-3-Vorsorgeprodukte der Österreicher und Österreicherinnen sind das Sparbuch (58 Prozent), gefolgt von der Lebensversicherung (42 Prozent) und dem Bausparvertrag (39 Prozent). Danach folgen Fondssparpläne (20 Prozent), Wertpapiere (17 Prozent) sowie Gold und Immobilien mit 15 Prozent bzw. 13 Prozent. Die IMAS-Umfrage wurde von der Erste Bank, Sparkassen und der Wiener Städtischen Versicherung in Auftrag gegeben.

 

Traurig Lockdown Pessimismus
Wenn die Österreicher derzeit in die Zukunft blicken, sind sie nicht gerade optimistisch.
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