Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, Krebshilfepräsident Paul Sevelda, Mitinitiator Daniela Jahn-Kuch und Hellmut Samonig
Das „DON’T SMOKE“ Volksbegehren war erfolgreich. Die Initiatoren: Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, Krebshilfepräsident Paul Sevelda, Mitinitiatoren Daniela Jahn-Kuch und Hellmut Samonig.
Stefan Seelig

Rauchen

Das ursprünglich für Mai 2018 geplante generelle Rauchverbot in der Gastronomie wurde seitens der Regierung wieder gekippt. Damit ist Österreich weiterhin Schlusslicht in Europa in Sachen Nichtraucherschutz. Von 1. bis 8. Oktober 2018 findet nun die Eintragungswoche für das von der Ärztekammer für Wien gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe initiierte Nichtraucherschutz-Volksbegehren DON’T SMOKE statt.

In den Augen der Ärzteschaft ist die geplante Aufhebung des Rauchverbots in der Gastronomie ein schwerer gesundheitspolitischer Rückschlag. Alle Daten sprechen für ein Rauchverbot in der Gastronomie: Rauchverbote in anderen EU-Ländern haben gezeigt, dass damit Herzinfarkte, Atemwegserkrankungen, Angina pectoris sowie die Frühgeburtenrate und die Anzahl der zu kleinen Neugeborenen reduziert werden konnten.

Mit Ende der Eintragungswoche wurden 881.569 Stimmen gezählt, „ein großer Erfolg für die Initiatoren, besonders im Hinblick darauf, dass DON´T SMOKE nicht von einer Partei ins Leben gerufen wurde“, so Politologe Peter Filzmaier dazu. Aktuell sieht sich die Bundesregierung aber nicht veranlasst, in Konsequenz daraus eine verbindliche Volksabstimmung durchzuführen. Vizekanzler Strache weist darauf hin, dass die gesetzliche Neuregelung diesbezüglich ab 2022 in Kraft treten würde- für DON´T SMOKE gäbe es keine Ausnahme.

 

 

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