Coronavirus

120 Intensiv-Patienten und 17 Todesfälle in Niederösterreich

In Niederösterreich sind am Dienstag 411 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Todesfälle ist laut Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) um 17 auf 1.591 gestiegen. Laut Bernhard Jany von der NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) waren 120 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, um drei weniger als am Vortag.

red/Agenturen

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hielt fest, dass jeder zehnte Corona-Intensivpatient, der in den oberösterreichischen Spitälern betreut wird, derzeit aus Niederösterreich stamme. "Solange wir dazu in der Lage sind, werden wir natürlich weiterhin helfen", betonte er am Dienstag nach dem Corona-Gipfel. Dies sei "eine Selbstverständlichkeit und ein Akt der Solidarität".

In Niederösterreich befanden sich am Dienstag 17.902 Kontaktpersonen in Quarantäne. Das waren um 678 weniger als am Tag davor.

Verzeichnet wurde im Bundesland auch ein weiterer Fall der südafrikanischen Mutation. Betroffen ist nach Angaben aus dem Büro der Gesundheitslandesrätin eine Person aus dem Bezirk Baden. Die Zahl der nachweislich mit der Variante B.1.351 Infizierten stieg damit auf 56. Ein Mensch starb im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit, 45 Patienten sind bereits wieder genesen.

Um zwei Fälle auf 31 angewachsen ist der Cluster um einen Elektronikkomponentenhersteller aus dem Bezirk Scheibbs. 27 Erkrankte (plus einer) wurden im Zusammenhang mit einer Produktionsfirma aus dem Bezirk Wiener Neustadt gezählt, 22 mit Bezug auf einen mobilen Dienst mit Sitz im selben Bezirk. Die aktiven Covid-19-Fälle in einem Pflegeheim im Bezirk St. Pölten haben sich um drei auf 23 verringert.