Coronavirus

Wiener Schüler sollen zusätzlich PCR-Tests machen

Die Wiener Schüler sind wegen des strengen Lockdowns in Ostösterreich seit der Woche nach Ostern im Fernunterricht. Am Montag kehren sie wieder in die Klassenzimmer zurück - Volksschüler an fünf Tagen pro Woche, die älteren im Schichtbetrieb. Am Unterricht teilnehmen darf weiterhin nur, wer regelmäßig einen Antigenschnelltest macht. Nun rufen Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (NEOS) dazu auf, zusätzlich auch PCR-Tests zu machen.

red/Agenturen

Volksschüler müssen jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag in der Früh einen anterionasalen Schnelltest („Nasenbohrer“-Test) in der Klasse durchführen. Ältere Schüler, die am Freitag in der Regel Fernunterricht haben, testen zweimal pro Woche. Dieses flächendeckende Testen sei wesentlich, um das Infektionsgeschehen bestmöglich zu überblicken und so die Schulen so sicher wie möglich machen zu können, betonen Faßmann und Wiederkehr in dem Schreiben an Lehrer, Eltern und Schüler.

Zusätzlich sollen die Schüler beim Projekt „Alles gurgelt“ der Stadt Wien mitmachen, appellieren die beiden. Dabei können kostenlos PCR-Gurgeltests, die deutlich genauere Ergebnisse liefern als die an den Schulen eingesetzten Antigentests, in Supermärkten, Tankstellenshops und Drogeriemärkten abgeholt und zur Auswertung wieder dort abgegeben werden. „Wir laden Sie dazu ein, das Angebot schon vor dem Schulstart am Montag in Anspruch zu nehmen“, heißt es in dem Brief. „Wenn Sie die Gurgeltests regelmäßig und wenn möglich noch vor dem Start des Schulbetriebs mit Ihren Kindern durchführen, sorgen Sie für noch mehr Sicherheit für uns alle.“