Coronavirus

Derzeit sieben Delta-Verdachtsfälle in Tirol

In Tirol gab es mit Stand Mittwochvormittag sieben Verdachtsfälle auf die Delta-Variante des Coronavirus. Es sei zu keiner großen Clusterbildung gekommen, Ansteckungen seien nur im direkten Umfeld erfolgt, teilte das Land mit. Es müsse auch keiner der Betroffenen im Spital behandelt werden. Laut Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes, wisse man meist genau, wie die Variante ins Land gekommen sei. Indes sank die Zahl der Infizierten im Bundesland weiter.

red/Agenturen

„Zumindest 15 der 16 bisherigen Verdachtsfälle der Delta-Mutation in Tirol haben nach derzeit vorliegenden Informationen einen Reisebezug und sind auf Einträge aus dem Ausland - konkret Indien, Nepal, Pakistan, Deutschland, Malediven und Kroatien - zurückzuführen“, berichtete Rizzoli. Bei der Kontaktnachverfolgung würden das Contact Tracing und die Absonderung nach „strengsten Kriterien“ durchgeführt, wurde versichert.

Ob der allgemeinen Infektionslage zeigte man sich indes zufrieden. „Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Tirol sinkt derzeit deutlich, auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz, bei den Hospitalisierungen oder beim Corona-Abwassermonitoring ist eine sinkende Tendenz zu beobachten“, sagte Rizzoli.

 Über 55 Prozent Geimpfte

Seit Dienstag waren fünf Neuinfektionen verzeichnet worden, 32 Menschen waren genesen. Die Zahl der Infizierten sank damit auf 333. In den Spitälern wurden 20 Corona-Patienten stationär behandelt, davon acht (minus eins) auf der Intensivstation.

In Tirol wurden bisher rund 571.400 Impfungen durchgeführt, davon waren 370.500 Erst- und 200.900 Zweitimpfungen. Über 55 Prozent der Impfberechtigten erhielten zumindest eine Impfung.