Ruhestand

Mückstein will Lebensqualität älterer Menschen verbessern

Am Tag vor dem Internationalen Tag der älteren Menschen bekennt sich Sozialminister Wolfgang Mückstein (Grüne) zur Wahrung der Lebensqualität im Alter. Österreich sei in diesem Bereich gut aufgestellt, hieß es in einer Aussendung, „dennoch dürfen wir uns nicht auf den erzielten Erfolgen ausruhen.“ Verbesserungen fordern Seniorenbund und Pensionistenverband.

red/Agenturen

Die Pandemie habe gezeigt, dass „weitere Anstrengungen erforderlich sind, um ein Altern in Würde sicherzustellen“, hieß es aus dem Sozialministerium. Man orientiere sich am Weltaktionsplan zum Altern und den UN-Nachhaltigkeitszielen, die Sicherstellung der Lebensqualität sei „auf allen Ebenen erforderlich“, so Mückstein. Für den Minister ist neben Gesundheit und Sozialem auch die finanzielle Situation älterer Menschen wichtig, er verwies dabei auf die jüngste Pensionserhöhung.

Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec betonte in einer Aussendung die Leistungen von Seniorinnen und Senioren und wollte diese besser honoriert wissen. Ehrenamtliche Arbeit, Pflege von Angehörigen und Steuerleistungen Älterer würden dem Staat Milliarden bringen. Korosec folgerte: „Wir sind kein Kostenfaktor, wir sind Wirtschaftsfaktor.“ Sie wünschte sich außerdem eine bessere Einbindung bei gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel und Digitalisierung.

Ähnlich äußerte sich der Präsident des Pensionistenverbandes (PVÖ), Peter Kostelka. Ältere Menschen seien keine Belastung für den Staat, „sondern im Gegenteil eine wertvolle und unverzichtbare Stütze.“ Immer wieder gebe es Fälle von Diskriminierung gegen Pensionistinnen und Pensionisten, Kostelka forderte daher einen „Paradigmenwechsel.“ Mit der Pensionsanpassung zeigte sich der PVÖ unzufrieden, diese würde die „Wohlstands-Entwicklung“ nicht berücksichtigen.