Corona-Impfung

Russen lassen sich nun gerne in Serbien impfen

Während sich die serbische Regierung nach wie vor ohne großen Erfolg darum bemüht, die Landsleute zur Impfung gegen das Coronavirus zu animieren, lassen sich laut Belgrader Medienberichten nun Russen gerne in Serbien impfen - natürlich mit einem von der Weltgesundheitsorganisation genehmigten Vakzin. Der auch in Serbien produzierte russische Impfstoff Sputnik V gehört allerdings nicht dazu.

red/Agenturen

Wie das Internetportal „Nova.rs“ am Dienstag berichtete, würden von Moskauer Reiseveranstaltern seit Anfang September Impfreisen nach Serbien organisiert, wo man nach Belieben mit BioNTech/Pfizer, AstraZeneca, Sinopharm geimpft werden kann. Laut Belgrader Regierungsangaben wurden seit Beginn der Coronavirus-Impfung fast 160.000 ausländische Bürger geimpft. Wie viele Russen dazu zählen, ist allerdings nicht bekannt.

In Serbien selbst sind bisher allerdings nur 52 Prozent der Erwachsenen voll geimpft worden. Seit dem Ausbruch der Pandemie wurden in dem Balkanland bereits mehr als eine Million Krankheitsfälle gemeldet, alleine am Montag 5.700 Neuerkrankungen. Serbien hat etwas weniger als sieben Millionen Einwohner.

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