Aktionsplan

WHO will Zahl der Toten und Verletzten im Straßenverkehr halbieren

Jeden Tag sterben auf der Welt 3.500 Menschen bei Verkehrsunfällen, insgesamt 1,3 Millionen im Jahr. Rund 50 Millionen Menschen werden verletzt. Verkehrsunfälle seien die häufigste Todesursache unter Kindern und jungen Erwachsenen, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf. Sie stellte einen Aktionsplan für das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahrzehnt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr vor.

red/Agenturen

Bis 2030 soll die Zahl der Todesfälle und Verletzungen um mindestens die Hälfte reduziert werden. Der Aktionsplan enthält Tipps, wie Regierungen dafür sorgen können, dass Straßen sicherer werden und darauf sicherere Mopeds, Autos, Busse und Lastwagen fahren. Nötig sei auch eine zügige Notfallversorgung bei Unfällen. Die WHO appellierte an Regierungen, mehr sichere Fuß- und Fahrradwege anzulegen und den öffentlichen Verkehr auszubauen. Wenn die Menschen dies nutzten, sei das nicht nur gesünder für sie, sondern auch sicherer und umweltfreundlicher.