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Coronavirus

PCR-Tests: Status im Burgenland und Salzburg

Im Burgenland sind seit 1. Oktober PCR-Gurgeltests für zuhause in Spar-Märkten erhältlich, ab sofort sind auch Apotheken und Krankenhäuser in das „Gurgeln daheim"-Konzept integriert. In Salzburg, wo kostenlose PCR-Gurgeltests für zu Hause seit wenigen Tagen angeboten werden, waren die Test-Kits am Dienstag vor allem in der Stadt Salzburg bereits vergriffen.

red/Agenturen

Im Burgenland können die Tests nun auch in den Spitälern abgegeben werden, bevor sie zweimal täglich (Montag bis Samstag) zur Auswertung im Labor abgeholt werden, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. In den Krankenhäusern werden im Eingangsbereich Abgabeboxen aufgestellt, die Tests können somit rund um die Uhr abgegeben werden. In den burgenländischen Apotheken besteht auch weiterhin die Möglichkeit, kostenlose Antigen- und PCR-Tests durchführen zu lassen.

PCR-Gurgeltests in Salzburg im Handel teilweise vergriffen

Seit 27. Oktober sind in Salzburg kostenlose PCR-Gurgeltests für zu Hause verfügbar. Die Nachfrage war in den ersten Tagen so hoch, dass die Test-Kits am Dienstag vor allem in der Stadt Salzburg bereits vergriffen waren, wie ein APA-Lokalaugenschein ergab. Ein Sprecher der vom Land mit der Abwicklung und Auswertung der Tests beauftragen Firma Novogenia sprach heute von einzelnen Engpässen. Entspannung sei aber in Sicht: 30.000 Packungen befänden sich bereits in Auslieferung.

Vereinzelt „Hamsterverhalten“

In Salzburg wird jeweils eine Packung mit zehn Tests für bis zu drei Personen in einem Haushalt ausgegeben. „In der vergangenen Woche wurden im ganzen Land 75.000 Packungen ausgeliefert, das heißt 750.000 Gurgeltests. 45.000 10er-Packungen sind auch abgeholt worden“, sagte Franz Wieser, der Sprecher des Landes, am Dienstag zur APA. „Viele Leute haben damit schon einige Tests daheim“. Die Nachfrage sei aber nicht überall gleich stark gewesen. Vereinzelt zeige sich wohl auch ein gewisses „Hamsterverhalten“ - also die Tendenz, Tests zu Hause zu horten. „Dazu besteht aber keine Notwendigkeit.“

Wieser ging heute davon aus, dass die vorgesehene Kapazität von 100.000 PCR-Gurgeltests pro Woche mit Novogenia reiche, um den Bedarf zu decken. Daran dürfte auch die geplante Einführung der 2,5G-Regel nichts ändern. „Fast 60 Prozent der Leute sind geimpft, die Schüler werden in den Schulen getestet, und es gibt nach wie vor die Möglichkeit, PCR-Tests bei den bestehenden Teststraßen zu machen.“ Von den neu im Handel verfügbaren Gugeltests seien mittlerweile 5.000 Proben ans Labor zurückgekommen.

 

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