Corona-Mutation

Mittlerweile mehr als 260 registrierte Fälle in Dänemark

Die Zahl der in Dänemark registrierten Omikron-Fälle steigt stark. Wie das staatliche Gesundheitsinstitut SSI am Montagnachmittag mitteilte, wurden mittlerweile insgesamt 261 Infektionen mit der Variante des Coronavirus entdeckt. Darunter waren 73 Fälle, die per Gesamtgenomsequenzierung nachgewiesen wurden, sowie 188 per Varianten-PCR-Test bestätigte Infektionen.

red/Agenturen

Man finde eine stetig steigende Zahl an Omikron-Fällen in Dänemark, schrieb das Institut dazu. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Gesamtwert in der täglich aktualisierten Aufstellung bei 183 gelegen. Die ersten Omikron-Fälle in Dänemark waren am 28. November bestätigt worden. Sie waren bei zwei Personen entdeckt worden, die mit dem Flugzeug aus Südafrika eingereist waren. Im südlichen Afrika war die Variante zuvor erstmals aufgetreten.

Mehrere der dänischen Omikron-Fälle werden mittlerweile auf ein DJ-Konzert am 27. November in Aalborg zurückgeführt: Wie der Sender TV2 Nord am Sonntag unter Berufung auf Behördenangaben berichtet hatte, sind unter den knapp 1.500 Besuchern des Konzerts bisher zehn Omikron-Fälle aufgetaucht. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau ist einer der Fälle per Gesamtgenomsequenzierung bestätigt worden, die anderen neun wurden per Varianten-PCR-Test nachgewiesen. Diesen Test betrachten die Dänen beim Nachweis der Omikron-Variante nun als so sicher, dass sie damit registrierte Fälle, die zuvor als  „Verdachtsfälle“ galten, mittlerweile als nachgewiesen auflisten.