Coronavirus

Italien verlängert Corona-Notstand bis Ende März 2022

Italiens Regierung hat den Notstand wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. März 2022 verlängert. Das teilte der Amtssitz von Ministerpräsident Mario Draghi am Dienstag in Anschluss an ein knapp einstündiges Treffen des Ministerrates mit. Per Dekret verlängerte die Regierung die Befugnisse für den Zivilschutz und den außerordentlichen Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo, der unter anderem die Impfkampagne koordiniert.

red/Agenturen

Den Notstand hatte die Vorgängerregierung des damaligen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte im Januar 2020 eingeführt. Er kann maximal zwölf Monate gelten. Damit kann die Regierung bestimmte Gremien einsetzen oder Regeln wie die Pflicht zum Tragen einer Maske beschließen.

Bis Ende März bleiben auch die Regelungen für den sogenannten Grünen Pass, also der Nachweis über einen negativen Test, eine Impfung oder eine Genesung in Kraft, wie die Regierung weiter mitteilte. Die Corona-Lage hatte sich in Italien in den vergangenen Wochen schrittweise verschlechtert. Die Gesundheitsbehörden meldeten am Dienstag fast 20 700 Corona-Neuinfektionen und 120 Tote mit dem Virus.

WEITERLESEN:
Italien denkt nicht an Impfpflicht