Coronavirus

13.000 Mitarbeiter im Gesundheitsbereich Italiens infiziert

Die neue Epidemiewelle in Italien belastet auch die Mitarbeiter im Gesundheitsbereich. 13.000 Sanitäter sind zurzeit positiv, geht aus Angaben der Ärztekammer hervor. Belastet ist das Gesundheitswesen auch von Personalmangel: Circa 26.000 Ärzte und Krankenpfleger, die sich der Pflichtimpfung nicht unterziehen wollten, haben diesen in den vergangenen Monaten verlassen.

red/Agenturen

48.000 Beschäftigte des Gesundheitswesens, die während der Pandemie mit Zeitverträgen eingestellt wurden, sollen in diesem Jahr eine feste Anstellung im nationalen Gesundheitssystem erhalten. „Endlich investieren wir wieder in die öffentliche Gesundheit und vor allem in Humankapital. Ein stärkerer nationaler Gesundheitsdienst hängt von den Mitarbeitern ab, die jeden Tag dort arbeiten“, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza.

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Italien 68.052 neue Corona-Fälle gemeldet. Hinzu gab es 140 Todesopfer, die auf das Virus zurückzuführen sind, so das italienische Gesundheitsministerium am Montag. Zum Vergleich: Am Sonntag waren 61.046 neue Fälle und 133 Todesopfer verzeichnet worden.

Am Montag wurden 445.321 weitere Tests durchgeführt, gegenüber 278.654 am Sonntag. Die Positivitätsrate sank von 21,9 Prozent auf 15,2 Prozent. Die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen in Italien stieg um 32 auf 1.351, die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern lag bei 12.333, 577 mehr als am Vortag.

Die Zahl der derzeit positiven Corona-Fälle liegt bei 1,12 Millionen, das sind 54.515 mehr als am Sonntag. Die Zahl der genesenen und entlassenen Patienten liegt bei 5,13 Millionen, 13.379 mehr als am Vortag.

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