Aktuelle Zahlen

2.809 Neuinfektionen in Tirol, mehr Spitalspatienten

In Tirol sind seit Sonntag 2.809 Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. Gleichzeitig waren aber auch 2.751 weitere Menschen vom Virus genesen. Die Zahl der aktiv Positiven erhöhte sich damit nicht mehr so stark wie in den vergangenen Wochen, nämlich von 27.362 auf 27.420. In den Spitälern gab es einen Anstieg um 13 auf 143 stationär Untergebrachte. Die Lage auf den Intensivstationen blieb mit 19 Infizieren unverändert stabil.

red/Agenturen

Zum Vergleich: Am Höhepunkt der zweiten Welle im Winter 2020 befanden sich über 80 Corona-Patienten auf den Tiroler Intensivstationen. Indes verstarb keine weitere Person mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Tirol laut AGES mit Stand Montag mit 3.235,6 deutlich über dem Österreich-Wert von 2.537,6. Der Bezirk Landeck wies mit 4.313,8 die höchste Inzidenz auf, gefolgt vom Bezirk Imst mit 4.008,4 und dem Bezirk Kufstein mit 3.807,2.

Unterdessen teilte das Land mit, dass sich positiv getestete, in Quarantäne befindliche Menschen ab dem fünften Tag auch mit einem selbst durchgeführten PCR-Gurgeltest im Rahmen der Aktion „Tirol gurgelt“ „freitesten“ können - „unter Einhaltung bestimmter Vorgaben wie der Eingabe einer von der Behörde übermittelten Identifikationsnummer (Event-Nummer)“, wie es hieß. Zudem müsse bestätigt werden, dass eine mindestens 48-stündige Symptomfreiheit vorliegt.

Betrieb in Saggener Heim mit Cluster bleibt aufrecht

Neues gab es auch hinsichtlich des am Sonntag bekannt gewordenen Omikron-Clusters im Innsbrucker Wohnheim Saggen. Dieser wuchs um neun Personen auf 41 infizierte Bewohner und 16 Mitarbeiter an. Ein Erkrankter musste stationär im Spital aufgenommen werden, berichtete der Innsbrucker Gesundheits- und Sozialreferent sowie Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP). Der Betrieb könne aber noch aufrecht erhalten werden. Ausfälle beim Betreuungspersonal könnten kompensiert werden, falls es in den nächsten Tagen nicht zu weiteren Spitzenwerten bei Infektionen im Personalbereich komme.

„Die Betroffenen haben keine starken Symptome, lediglich leichtes Fieber oder Halsschmerzen“, sagte Anzengruber. In den kommenden Tagen würden „immer wieder“ Tests durchgeführt. Das vorübergehende Besuchsverbot bleibt aufrecht. Bei dem Heim handle es sich um ein für Innsbruck „überdurchschnittlich großes Heim“, das 156 Betten umfasse.