Coronavirus

36.329 Neuinfektionen und Rekord mit 339.000 aktiven Fällen

In Österreich sind am Freitag 36.329 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden registriert worden. Der Schnitt der vergangenen sieben Tage sank leicht auf 32.722 Fälle. Allerdings gab es innerhalb einer Woche mehr als 229.000 positive Tests und damit einen Höchstwert von aktuell 339.127 aktiv Infizierten. Die Zahl der Spitalspatienten zog auf 1.807 an, 63 mehr als am Vortag und 412 mehr als vor einer Woche. Auch auf den Intensivstationen gab es ein Plus von elf auf 199 Betroffene.

red/Agenturen

25 registrierte Todesfälle kamen seit Donnerstag im Zusammenhang mit dem Virus hinzu. In den vergangenen sieben Tagen wurden 131 Opfer registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie bisher 14.192 Menschenleben in Österreich gefordert. Fast zwei Millionen Infektionen wurden zudem seit Februar 2020 gemeldet. Von den 1.995.346 bestätigten Fällen gelten 1.642.027 als wieder genesen.

Das Burgenland meldete als einziges Bundesland knapp keine vierstelligen Neuinfektionszahlen, 994 positive Tests waren es dort. In Kärnten kamen offiziell 2.665 Ansteckungen hinzu, in Niederösterreich 6.099, in Oberösterreich 6.685 und in Salzburg 2.174. Die Steiermark meldete 5.390 weitere Infizierte, Tirol 3.310, Vorarlberg 1.653 und Wien 7.359 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt österreichweit bei 2.564 Fällen je 100.000 Einwohner. Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 681.638 PCR-Tests eingemeldet. Die Positiv-Rate betrug 5,3 Prozent, also nahe dem Schnitt der vergangenen Woche von 4,9 Prozent.

Die Reproduktionszahl des Coronavirus in Österreich, die anzeigt, wie viele weitere Personen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, sank im Wochenvergleich von 1,21 auf 1,08. Das geht aus dem Update von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz hervor. Die AGES weist zudem auf ihrer Internetseite nach bisherigen Zahlen 37.776 Stichproben-Nachweise der Omikron-Variante für die vorige Kalenderwoche aus. Die bis zum Ende des Vorjahres dominante Delta-Mutation machte nur noch 433 Fälle aus.

28.346 Personen holten sich am Donnerstag in Österreich eine Corona-Schutzimpfung. 6.162.402 Menschen und somit 69 Prozent der Einwohner verfügen über einen gültigen Impfschutz. Das sind rund 300.000 weniger als vor einer Woche, da der maximale Abstand bis zur Booster-Impfung mit Anfang Februar von neun auf sechs Monate verkürzt wurde und sich viele Betroffene nicht rechtzeitig ihre nötige Teilimpfung geholt haben. Sechs Prozent höher als in Gesamtösterreich liegt der Anteil von gültigen Impfzertifikaten in der Bevölkerung im Burgenland mit 75,1 Prozent. In Niederösterreich haben 71 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 70,2 Prozent. Nach Wien (68), Tirol (67,4), Kärnten (65,6), Salzburg (65,5) und Oberösterreich (64,7) bildet Vorarlberg das Schlusslicht mit 64,6 Prozent.