Coronavirus

Neue Zugangsregeln für Italiens Museen und Ausstellungen

Ab dem 1. April werden mit dem Ende des coronabedingten Ausnahmezustands in Italien die Coronarestriktionen gelockert. Neue Regeln gelten etwa für den Zugang zu Museen, Ausstellungen und Bibliotheken. Ab Freitag gilt für den Zugang zu Museen, archäologischen Parks, Ausstellungen, Archiven, Bibliotheken und anderen kulturellen Stätten weder die 2G-, noch die 3G-Pflicht. Bisher galt die 2G-Pflicht.

red/Agenturen

Vom 1. bis 30. April 2022 gilt für die Aufführungen in Kinos, Theatern und Konzerten hingegen weiterhin die 2G-Pflicht. Außerdem sind FFP2-Masken erforderlich. Mit dem 1. April fällt die 2G-Pflicht in Hotels, im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften werden keine Nachweise von Impfung, Genesung oder Tests mehr verlangt.

Auch die Quarantänevorschriften werden fast vollständig aufgehoben: Künftig müssen sich nur noch Infizierte isolieren, Kontaktpersonen dürfen ihre Wohnung jederzeit verlassen. Mit Auslaufen des Notstandes wird auch das Expertengremium der Regierung aufgelöst, das in den Monaten der Pandemie an den wichtigsten Maßnahmen gearbeitet hatte. Die Maskenpflicht gilt weiterhin in den Innenbereichen und im Freien bei Menschenansammlungen.

Die Lage in den italienischen Krankenhäusern ist entspannt. Die aktuelle Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 784 Infektionsfälle pro 100.000 Einwohnern. 91 Prozent der italienischen Bevölkerung hat zwei Impfdosen erhalten.