Coronavirus

Steigende Zahlen wegen sinkender Temperaturen

Knapp 993 Spitalpatienten und 5.937 Neuinfektionen sind am Montag laut AGES in Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt worden. In den Krankenhäusern wurden 42 Patient:innen mehr als am Vortag und 62 mehr als in der Vorwoche gezählt. Die österreichweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg in einer Woche von 337,0 auf 410,4 pro 100.000 Einwohner.

red/Agenturen

Laut Katharina Reich, Chief Medical Officer im Gesundheitsministerium und Leiterin der Ärzteausbildungskommission, war der aktuelle Anstieg aufgrund sinkender Temperaturen zu erwarten, erklärte sie im „Ö1 Journal um acht“ am Dienstag. Außerdem hinge das vom Schulbeginn ab und davon, dass sich Menschen bei kälteren Temperaturen vermehrt innen auf engerem Raum aufhielten, so Reich. „Aber es ist trotzdem eine stabile Lage. Testangebote seien nach wie vor niederschwellig, aber werden weiterhin gratis angeboten.

Reproduktionszahl über 1

Die effektive Reproduktionszahl, die angibt wie viele weitere Menschen eine infizierte Person aktuell ansteckt, stieg vergangenen Freitag auf 1,03 an. Das ging aus der veröffentlichten Schätzung von Experten der AGES und der TU Graz hervor. Eine Woche zuvor lag der Wert bei 0,95.

Mit Montag gab es 53.376 aktive Fälle, 2.801 mehr als am Tag zuvor. Eine Person ist infolge einer Coronainfektion verstorben.

5.547 Impfungen wurden durchgeführt, wovon 4.792 Auffrischungsinjektionen waren. Insgesamt wurden in Österreich 19.224.264 Impfungen gegen SARS-CoV-2 durchgeführt. 5.304.352 und damit 58,8 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher waren mit Montag somit gültig geimpft.

Herbstblätter
Kältere Temperaturen und der Schulbeginn seien mitverantwortlich für steigende Corona-Zahlen, sagte Katharina Reich im "Ö1 Morgenjournal".
Pixabay