Nö. Landesregierung

Bekenntnis zu allen 27 Krankenhaus-Standorten

Laut „Regionalem Strukturplan Gesundheit 2025" soll unter anderem die Vernetzung zwischen niedergelassenen Ärzten und Spitälern verbessert werden.

red/Agenturen

Die Beibehaltung sämtlicher Standorte im Bundesland, das hat die niederösterreichische Landesregierung am Donnerstag nochmals bekräftigt. Verbessert werden soll die Zusammenarbeit von Spitälern und niedergelassenen Ärzten, wurde bei der Präsentation der Leitlinien für den "Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025" in der Landeshauptstadt betont. Die Leistungen sollen ausgebaut werden.

Bieten soll der Strukturplan laut Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf auch eine Zukunftssicherheit für die Bevölkerung. Die Gesundheitsversorgung sei einem ständigen Wandel unterworfen, diesem müsse Rechnung getragen werden. Als Beispiele nannte Pernkopf die immer länger werdende Lebenserwartung sowie den medizinischen Fortschritt. So sei auf dem Gebiet der Augenheilkunde vor zehn Jahren die durchschnittliche Verweildauer der Patienten im Spital bei drei Tagen gelegen, heute könne vieles im Rahmen des Tagesklinikums gelöst werden. Verbessert werden soll zudem die Vernetzung zwischen Krankenhäusern, den neuen Gesundheitszentren und den niedergelassenen Ärzten, erklärte er weiter.

Zwei Millionen jährliche Investition an allen Krankenhaus-Standorten

Zusätzlich ausgebaut werden sollen mit dem „Regionalen Strukturplan Gesundheit 2025" auch die Leistungen. Das Budget der Landeskliniken-Holding sei von zwei Milliarden Euro aus dem Jahr 2007 auf zweieinhalb Milliarden 2018 gestiegen, rechnete Pernkopf vor. Weitere 25 Millionen Euro sollen 2019 hinzukommen. Jährlich würden rund zwei Millionen an allen Krankenhaus-Standorten investiert.

Landesrat Gottfried Waldhäusl (FP) sieht in den erarbeiteten Leitlinien eine „Absicherung des Gesundheitssystems in allen Bereichen" und "eine positive Antwort auf die Herausforderungen im Gesundheitsbereich". Auf Grundlage der Richtlinien werde nun der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) mit den Sozialversicherungsträgern verhandeln, sagte SPÖ-Landesrätin Königsberger-Ludwig. Die Ergebnisse werden demnach der politischen Arbeitsgruppe zur Beschlussfassung vorgelegt.

Gesundheitsplan PK Niederösterreich
Präsentation der Leitlinien: v.li. NÖ Patientenanwalt Gerald Bachinger, Landesrat Gottfried Waldhäusl, Landesrat Martin Eichtinger, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Primarius Martin Breitenseher
NLK Burchhart