Ausbildung zum Kieferorthopäden soll reformiert werden

Die Facharztausbildung für Kieferorthopädie soll reformiert werden. Darauf hat man sich in einem Fünf-Parteien-Antrag im Gesundheitsausschuss geeinigt. Damit entsprach man einer Forderung des Verbands der KieferorthopädInnen nach Einführung einer staatlich geregelten und offiziell registrierten Ausbildung , die vor über 20 Jahren erhoben wurde.

red/Agenturen

Demgegenüber wurde ein FPÖ-Antrag für eine Stärkung des niedergelassenen Bereichs bei der ärztlichen Versorgung vertagt. Die FPÖ will eigene Fachärzte für Allgemeinmedizin schaffen, Medizin-Studienplätze für Österreicher verdoppeln, Lebensunterhaltsstipendien gewähren und vor allem das Kassensystem attraktiver gestalten. Zu letzterem signalisierte die ÖVP Gesprächsbereitschaft. Für junge Ärztinnen und Ärzte seien Kassenverträge in der derzeitigen Form nicht mehr zeitgemäß, man müsse daher überlegen, wie man ihnen angemessene Arbeitsbedingungen bieten könne, hieß es. Man hoffe auf „gemeinsame Lösungen“ meinte die ÖVP.