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Corona-Impfstoff

Weitere Impfungen in OÖ-Heimen in erster Jänner-Woche

In Oberösterreich sollen in der ersten Jänner-Woche die Corona-Impfungen in Altersheimen fortgesetzt werden. Neben dem Bezirks-Alten- und -pflegeheim Sierning, wo am Sonntag die ersten Impfungen des Bundeslandes verabreicht worden sind, kommen auch Bewohner und Mitarbeiter der Heime in Bad Kreuzen, Wolfern, Maria Schmolln und Pichling dran.

red/Agenturen

Mit Stand Donnerstag gab es in 71 oberösterreichischen Altersheimen Covid-19-Fälle. In Summe waren 366 Bewohner und 174 Mitarbeiter positiv getestet. Oberösterreichweit wurden von Mittwoch auf Donnerstag 397 Neuinfektionen verzeichnet, die Zahl der aktiven Fälle lag damit bei 2.829. Zudem wurden 15 Verstorbene im Alter von 60 bis 91 Jahren gemeldet.

Salzburg plant ab 12. Jänner weitere Impfungen

Im Bundesland Salzburg soll die erste Corona-Impfphase am 12. Jänner starten. Am vergangenen Sonntag wurden in einem ersten Anlauf 96 Personen in einem Seniorenwohnheim in der Stadt Salzburg gegen das Coronavirus geimpft. Am Dienstag sind bereits 3.900 Impfdosen von BioNtech/Pfizer in Salzburg eingetroffen, nun sollen die nächsten Impfungen aufgrund des logistischen Aufwandes in rund zwei Wochen erfolgen.

Die nächsten Tranchen an Impfdosen sollen in Salzburg wöchentlich eintreffen. Impfstart werde, wie mit dem Bund vereinbart, der 12. Jänner sein, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des Landes Salzburg. Warum trotz bereits gelieferte Vakzine noch nicht sofort geimpft wird, erklärte Gesundheitsreferent LHStv. Christian Stöckl (ÖVP) so: „Die Zeit zwischen der Anlieferung und dem Start der Impfungen ist unter anderem dadurch bedingt, da zum Impfstoff noch zusätzliches Material, wie zum Beispiel die dafür benötigten Spritzen und Nadeln, angeliefert wird. Dieses wird vom Großhandel an die Impfstellen mitgeliefert.“

Das Land Salzburg trage die Impfstrategie des Bundes mit, „um ein koordiniertes, gemeinsames Vorgehen zur Bekämpfung der Pandemie sicherzustellen“, so Stöckl. Die Planungen seien auf den Impftermin 12. Jänner ausgerichtet.

Bestellung ab 5. Jänner möglich

Ein Bestellen der Dosen bei der Bundesbeschaffungsgesellschaft durch die Impfstellen sei erst ab 5. Jänner möglich. Da der Abruftermin aufgrund der aufwendigen Logistik mindestens sieben Tage vor dem Impftermin liegen müsse, sei ein Termin vor 12. Jänner nicht möglich. „Die tatsächlichen Impftermine werden von den Seniorenwohnhäusern mit den Ärztinnen und Ärzten abgestimmt und können daher auch nach dem 12. Jänner liegen“, erläuterte Landes-Impfkoordinator Robert Sollak.

Bis zum 5. Jänner sollen die Seniorenwohnheime und Gesundheitseinrichtungen angeben, wie viele Personen sich impfen lassen wollen, hieß es aus dem Büro Stöckl. Im Vorfeld habe der Bund bereits abgefragt, wie viele Bewohner und Mitarbeiter es pro Einrichtung gebe. Wie viele Impfdosen in der ersten Phase in Salzburg angefordert werden und wie viele Personen sich tatsächlich impfen lassen, könne man noch nicht sagen. Derzeit werde die logistische Struktur für die Impfungen aufgebaut, damit „alles so unkompliziert wie möglich abläuft“.

 

 

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