Hofburg

69. Wiener Ärzteball

Der Wiener Ärzteball ist einer der vornehmsten Bälle in Wien und stets ein Treffen von Größen aus Medizin, Politik, Wirtschaft, Industrie und Sozialversicherung. Er findet stets am letzten Samstag im Jänner statt, das ist diesmal der 26. Jänner 2019. 

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Der Wiener Ärzteball ist einer der vornehmsten Bälle in Wien und stets ein Treffen von Größen aus Medizin, Politik, Wirtschaft, Industrie und Sozialversicherung. Einen Abend lang strahlen die historischen Räume der Wiener Hofburg in ihrem Glanz für ungefähr 4000 Ballbesucher. Er findet stets am letzten Samstag im Jänner statt, das ist diesmal der 26. Jänner 2019. 

Traditionell hoch ist dabei stets der Anteil von ausländischen Ballgästen, wobei einige sogar aus Übersee anreisen. Den größten Teil stellen natürlich Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland: Meist zwischen 300 und 400 deutsche Gäste machen den Wiener Ärzteball auch zu einem internationalen Ereignis.

Seit 2013 veranstaltet die Wiener Ärztekammer beim Ärzteball unter dem Motto „Ärzteball goes charity“ ein Casino. Dabei haben die Ballgäste die Möglichkeit, beim Black Jack Tisch oder beim Roulette ihr Glück zu versuchen, viele Sachpreise zu gewinnen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun, denn jeder gespendete Beitrag im Casino kommt einer Hilfsorganisation zugute. So konnte in den letzten Jahren Geld für das „neunerhaus“, „Herzkinder“, „Licht für die Welt – Christoffel Entwicklungszusammenarbeit“, „JoJo – Kindheit im Schatten“, „DEBRA Austria – Hilfe für die Schmetterlingskinder“ sowie „Make-A-Wish Foundation Österreich“ gesammelt werden.

#wirtun: Caritas-Hilfsprojekt wird unterstützt

Auch dieses Jahr hat das Ballkomitee beschlossen, den karitativen Gedanken des Ärzteballs in den Vordergrund zu stellen: Im Jahr 2019 kommen die gesammelten Spenden und der gesamte Reinerlös, auf Initiative von Doris Schmidauer, der Frau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, dem Hilfsfonds „#wirtun für Frauen, Mütter und ihre Kinder“ zugute.

#wirtun will 1.000 Frauen in Österreich helfen, die von Armut und Gewalt bedroht sind. Pro Jahr leben etwa 150 wohnungslose Mütter mit ihren Kindern in drei Mutter-Kind-Häusern der Caritas in Wien. Hinter ihnen liegen Krisen, Verzweiflung, Wohnungsverlust, Armut, kaum Rückhalt im Familien- und Freundeskreis und Gewalt. Vor ihnen türmen sich Belastungen wie Krankheit, Überschuldung, Traumata sowie psychische und physische Erschöpfung. Professionelle Teams begleiten Mutter und Kind durch diese schwierige Zeit mit Beratung und Betreuung letztendlich mit dem Ziel auf ein selbstständiges Leben. Den Kindern gehört dabei die größte Aufmerksamkeit, denn sie sind durch häufige Wohnungswechsel und den Verlust des stabilen Zuhauses schwer belastet, haben kaum Freunde und sind oft sozial völlig isoliert. #wirtun steht für konkrete Hilfe.

Die Caritas steht für Hilfe von in Not geratenen Menschen allen Alters, Kultur, Herkunft, Religion, Status, in Krankheit, am Rande des Lebens, Leben mit Behinderung und bei Naturkatastrophen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in Österreich, gemeinsam mit Partnerorganisationen hilft die Caritas aber auch im Ausland.

Klänge der 1950er-jahre, Rock’n’Roll, Blues, Balladen bis hin zu Austropop

Jedes Jahr steht der Ärzteball zudem unter einem besonderen Motto, das sich wie ein roter Faden durch den Abend zieht. 2019 heißt es „Tanzen ist Medizin“.

Tanzen ist älter als es schriftliche Aufzeichnungen über menschliche Kulturen gibt. Tanzen ist Leben und Bewegung. Tanzen ist gut für die Gesundheit. Es kann das Demenzrisiko minimieren und Studien haben gezeigt, dass es gewissermaßen pharmakologische Wirkung hat. Denn bei diesem Sport gibt es keine Trennung zwischen Geschlechter oder Generationen, er beansprucht Motorik, Aufmerksamkeit sowie das Lang- und Kurzzeitgedächtnis und ist gut für die Ausdauer. Sich zu Musik zu bewegen, wirkt entspannend und ist eine Wohltat für die Seele. Ein weiterer positiver Effekt ist das Training von Beckenbodenmuskulatur, etwa beim Paso doble oder Samba, oder des gesamten Stützapparats, wie es etwa beim Wiener Walzer der Fall ist. Beim Rock’n’Roll verbraucht man in einer Stunde so viel Kalorien wie bei einer Stunde Laufen und beim Wiener Walzer so viel wie bei einer Stunde Squash.

Tanzen, dahingleiten auf dem Parkett, ist vor allem während der Ballsaison ein Vergnügen und diesem kann man sich in wundervollen Ambiente beim Wiener Ärzteball in der Hofburg hingeben.    

Künstlerisches Highlight des Ärzteballs ist diesmal die Mitternachts-Show von dem Quartett „Bass & Co Brothers“. Stephan Heiner (Kontrabass & Vocals), Börns FunkyFingers (Gitarre & Vocals), Philipp Karajev (Violine, Saxophon &Vocals) und Novo Patrick Neudorf (Gitarre & Vocals) begeistern mit groovigen Bässen, wohlklingenden Gitarren, rauchigem Saxophon, teuflischer Geige und 4-stimmigen Chören sowie durch ihre Leidenschaft, Authentizität und mit viel Spaß auf der Bühne. Sie führen die Ballgäste durch eine musikalische Reise mit Klängen der 1950er Jahre, Rock’n’Roll, Blues, Balladen bis hin zu Austropop. So ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.  

Auch die Eröffnung durch das Jungdamen- und Jungherren-Komitee wird den Faden des Mottos „Tanzen ist Medizin“ aufnehmen.

Sorgen über verstauchte Knöchel oder vorübergehende Unpässlichkeiten muss sich wohl niemand machen: Unter den knapp 4000 Ballbesuchern befinden sich geschätzte 2000 Medizinerinnen und Mediziner.

69. Wiener Ärzteball


Samstag, 26. Jänner 2019

Hofburg Vienna, 1010 Wien, Heldenplatz

Web:  www.ärzteball.at
Facebook: www.facebook.com/wieneraerzteball/

Auf der Website finden Sie alle wichtigen Informationen zu Tisch- und Kartenbestellungen, Dresscode, Programm und Kulinarik.



Kartenpreise
Normalkarte: 125 Euro
Studenten: 50 Euro  
(Eintritt nur mit gültigem Studentenausweis bis zum vollendeten 26. Lebensjahr)

69. Wiener Ärzteball
Der 69. Wiener Ärzteball findet am 26. Jänner 2019 statt.
Stefan Seelig
69. Wiener Ärzteball
Die Fesstiege wird jedes Jahr reichlich mit Blumen geschmückt.
Stefan Seelig
69. Wiener Ärzteball
Beim Wiener Ärzteball kann und wird bis in die frühen Morgenstunden getanzt.
Stefan Seelig