Freiwilligenarbeit soll immaterielles UNESCO-Kulturerbe werden

Freiwilligenarbeit soll zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit aufrücken. Eine dementsprechende Kandidatur wurde am Mittwoch von einem Förderkomitee im Senat in Rom vorgestellt, dem mehrere Persönlichkeiten, darunter der Vizepräsident des Verfassungsgerichts Giuliano Amato, angehören.

red/Agenturen

„Diese Kandidatur, die von Italien ausgeht, will vor allem eine Gelegenheit sein, eine große Kampagne zur Förderung der Freiwilligenarbeit zu starten. In dieser schmerzhaften Zeit der Pandemie haben wir wieder verstanden, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit ist. Genau aus diesem Grund halten wir es für wichtig, die Werte und die Praxis der freien und selbstlosen Freiwilligenarbeit noch mehr zu fördern“, erklärte Emanuele Alecci, Präsident des Verbands „Padua European Capital of Volunteering“, der die UNESCO-Kandidatur aktiv unterstützt.

Die Kandidatur wird länderübergreifend sein. „Wir werden von nun an mit den großen europäischen Netzwerken der Freiwilligenarbeit kooperieren, um gemeinsam die Kandidatur bei der UNESCO zu starten. Es wird die Aufgabe eines jeden Landes sein, ein Dossier zu erarbeiten, das dem für die Kandidaturen vorgesehenen Formular bei der UNESCO entspricht“, so Alecci.

Das von jedem Land vorbereitete Material wird zu einem einzigen Dokument gebündelt, das der UNESCO zur Unterstützung dieser symbolischen Kandidatur übergeben wird. Diese Arbeit wird mindestens zwölf Monate an Initiativen und Engagement des Komitees erfordern.

 

"In dieser schmerzhaften Zeit der Pandemie haben wir wieder verstanden, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit ist", Emanuele Alecci, Präsident des Verbands „Padua European Capital of Volunteering“