Corona-Impfung

Innsbruck weiht Impfstation mit Ärzte-Immunisierungen ein

Die Stadt Innsbruck weiht in dieser Woche die in der Messehalle eingerichtete Impfstation ein. Am Donnerstag und Freitag soll mit der Immunisierung von rund 430 niedergelassenen Ärzten, die danach großteils selbst Impfungen durchführen sollen, begonnen werden. Im Vollbetrieb können dann in zwölf Kojen bis zu 1.000 Personen pro Tag geimpft werden.

red/Agenturen

Bürgermeister Georg Willi (Grüne) betonte bei einer Presseführung am Dienstag vor allem die Flexibilität der Impfstation. „Wenn genügend Dosen des Impfstoffes da sind, dann können wir uns jederzeit darauf einstellen“, meinte er. Derzeit seien sechs Kojen, in denen ein Arzt und eine Assistenz die Impfwilligen empfangen, zum Betrieb vorgesehen.

Nach den Ärzten wolle man ganz nach Impfplan der Bundesregierung gezielt die Personengruppe der Über-80-Jährigen außerhalb der Altersheime angehen, so Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP). Danach folge Schritt für Schritt die Impfung von rund 141.000 Personen über 16 im Großraum Innsbruck, führte er aus.

Unabhängig vom Alter erwartet die Impfwilligen am Eingang der Messehalle-Impfstation die Abklärung möglicher Symptome, die anschließende Registrierung und danach der Aufenthalt im Wartebereich. Nach dem Aufklärungsgespräch und der durchgeführten Impfung begibt sich der Frischgeimpfte in den Ruheraum. Dort soll dieser laut Empfehlung 20 Minuten verweilen. „Für den Fall von Nebenwirkungen steht die Rettung Innsbruck parat“, führte der Vizebürgermeister aus, der in der Stadt für das Thema Gesundheit zuständig ist.

Alles sei bestens vorbereitet und es könne ab sofort „losgehen“, sagte Willi und richtete zugleich einen Appell an Bund und EU. „Wir brauchen möglichst viel Impfstoff“, hielt er fest. Denn so werde es möglich, dass die Messehalle-Impfstation zur „Impfzentrale für den Großraum Innsbruck“ werde, in der „rasch, schnell und unkompliziert geimpft wird“, erklärte der Innsbrucker Bürgermeister.