Coronavirus

„Offensive Gesundheit“ für Testpflicht im Gesundheitsbereich

 Die „Offensive Gesundheit“ fordert eine Verpflichtung der Arbeitgeber für regelmäßige Corona-Tests des Gesundheitspersonals in Spitälern und Pflegeheimen. „Wir erfahren leider immer wieder, dass Testungen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen nicht oder nur sehr lückenhaft durchgeführt werden“, kritisierte der Zusammenschluss von Gewerkschaften sowie Arbeiter- und Ärztekammer. Bei Problemen mit Kosten und Organisation müsse der Staat einspringen, hieß es in der Aussendung.

red/Agenturen

Mehrkosten und ein erhöhter Organisationsaufwand würden vor allem kleinere Einrichtungen betreffen, das dürfe jedoch „kein Grund für Nicht-Testen“ sein. Ebenso sei es „essenziell“, dass die verpflichtende Testung auch für die mobilen Dienste sowie die Kranken- und Rettungstransporte gelte, denn dies sei derzeit nicht vorgesehen. „Gerade das Personal, das durch den Erstkontakt mit kranken Menschen am meisten exponiert ist, muss in der Regelung unbedingt miteinbezogen werden“, erläuterten die zusammengeschlossenen Organisationen.

Gegebenenfalls müsse aus Sicht der „Offensive“ bei Problemen mit Kosten und Organisation der Staat einspringen und für die Kosten aufkommen, sodass COVID-19-Testungen „lückenlos“ durchgeführt werden könnten. „Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller anderen Betroffenen muss oberste Priorität haben, so die „Offensive“ abschließend. 

 

 

Die „Offensive Gesundheit“ ist eine gemeinsame Initiative der Arbeiterkammer Wien, der Ärztekammer für Wien, der ÖGB / ARGE - FGV Gesundheits- und Sozialberufe sowie der Gewerkschaften GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, GPA-djp, Gewerkschaft vida und younion – die Daseinsgewerkschaft HG II
Mehr Informationen unter www.offensivegesundheit.at