Coronavirus

Übersterblichkeit in EU im Jänner auf acht Prozent gesunken

Die Übersterblichkeit in der EU ist seit vergangenem Herbst wieder stetig gesunken und verzeichnete im Jänner 2022 nur mehr ein Plus von rund acht Prozent im Vergleich zum Durchschnitt desselben Zeitraums in den Jahren 2016 und 2019. Im November erreichte die Übersterblichkeit in der EU noch ein Plus von 26 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Österreich registrierte im Jänner sogar ein leichtes Minus von rund einem Prozent.

red/Agenturen

Der Übersterblichkeits-Indikator lag hierzulande im November noch bei rund plus 35 Prozent, im Dezember betrug der Anstieg rund 20 Prozent. Auf EU-Ebene zeigte sich eine ähnliche Entwicklung, allerdings mit großen regionalen Differenzen: Im Jänner 2022 reichte die Spannbreite von plus 26 Prozent in Zypern bis minus fünf Prozent in Portugal.

Als Übersterblichkeit wird eine im Vergleich zu anderen Zeiträumen oder Erwartungswerten erhöhte Sterberate bezeichnet. Eurostat machte keine genauen Angaben, wie hoch der Anteil der Corona-Pandemie an der höheren Sterblichkeitsrate ist.

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