Schweiz

162 Fälle von FSME-Infektionen durch Zecken gemeldet

In der Schweiz sind bis Ende Juli 162 Fälle der durch Zecken verursachten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet worden. Nach Einschätzung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) handelt es sich dabei im mehrjährigen Vergleich um einen mittleren Wert. Österreich registrierte 2018 154 FSME-Fälle.

red/Agenturen

Seit 2000 seien im gleichen Zeitraum jeweils zwischen 39 und 282 Fälle gemeldet worden, schreibt das BAG in einem am Montag im BAG-Bulletin veröffentlichten Lagebericht zu den zeckenübertragenen Krankheiten.

Bis Ende Juli seien in der Schweiz hochgerechnet 13 000 Arztbesuche wegen Zeckenstichen sowie 5900 akute Fälle von Borreliose gemeldet worden. Sowohl der Wert für die akuten Fälle von Borreliose wie auch die Anzahl Arztbesuche bewegten sich im Mittel des mehrjährigen Vergleichs.

1999 wurden in Österreich 41 Fälle von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) registriert. Im Vergleich zu Vor-Impfzeiten, in denen jährlich zwischen 280 und 700 Personen an FSME erkrankt sind, sind die 154 Fälle aus 2018 dennoch eine vergleichsweise niedrige Zahl.

Aufgrund ihrer Häufigkeit werden Zahlen zu Zeckenstichen und Borreliose in der Schweiz über das Sentinella-Meldesystem erfasst. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von Hausärzten, die auf freiwilliger Basis wöchentlich die Anzahl Arztbesuche aufgrund von Zeckenstichen und Borreliose melden. Darauf basierend wird auf die gesamtschweizerische Anzahl hochgerechnet.

 

 

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