Corona-Krise

Besuchsverbot in den Vorarlberger Krankenhäusern

Aufgrund der stark steigenden Anzahl an Corona-Patienten in den Vorarlberger Krankenhäusern wurde ein „ab sofort“ geltendes Besuchsverbot erlassen. „Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden sind bis auf weiteres keine Besuche gestattet“, teilte die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft am Montagnachmittag mit. Eine Ausnahme gibt es etwa für Patienten, deren Spitalsaufenthalt länger als eine Woche dauert.

red/Agenturen

In diesen Fällen ist pro Patient und Woche ein Besucher zugelassen, der allerdings die 2Gplus-Regel (Geimpft/Genesen plus gültiger PCR-Test) erfüllen muss. Ebenfalls vom Verbot ausgenommen ist der Besuch minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Patienten. Auch im Falle von Schwangerschaften bzw. im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung gibt es Sonderregelungen. Allerdings sind auch diese streng gefasst. Spitalsambulanzen sollten weiter nur im Notfall, mit Überweisung und Bestätigung der medizinischen Dringlichkeit durch einen niedergelassenen Arzt oder bei vereinbartem Termin besucht werden, so Krankenhaus-Sprecherin Andrea Marosi-Kuster.

In den Vorarlberger Spitälern sind am Sonntag 29 Corona-Patienten neu aufgenommen worden, fünf konnten entlassen werden. Damit erhöhte sich die Zahl der an Covid-19 erkrankten Personen auf den Normalstationen sprunghaft auf 92. Auch auf den Intensivstationen stieg die Zahl der Corona-Patienten mit fünf neuen Fällen (auf 23) in Relation stark an. 17 der Intensivpatienten waren nicht geimpft. Aktuell waren noch 31 Intensivbetten für alle Patientengruppen verfügbar.

 

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