Deutsche nutzten Gesundheitsvorsorge beim Hausarzt im Jahr 2020 weniger

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland deutlich weniger weniger Menschen zur gesundheitlichen Vorsorge beim Hausarzt gegangen als zuvor. Wie aus aus am Montag veröffentlichten Zahlen der Krankenkasse BKK VBU in Berlin hervorgeht, sank die Zahl der in Anspruch genommenen sogenannten Checkups um rund 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2018. Dabei sei die Vorsorge besonders wichtig, um frühzeitig Erkrankungen zu erkennen.

red/Agenturen

Demnach sank die Zahl der bei der BKK VBU versicherten Frauen, welche die Vorsorge in Anspruch nahmen, von 2018 bis 2020 um 39 Prozent. Bei den männlichen Versicherten seien 40 Prozent weniger zum Checkup beim Hausarzt gegangen. Zur Vorsorge zählen neben einem Anamnesegespräch auch eine körperliche Untersuchung sowie ein Blut-und Urintest.

Die Vorsorgeuntersuchung wird als Regelleistung von den Krankenkassen getragen und für alle Altersklassen angeboten. Zwischen 18 und 34 Jahren übernehmen alle Kassen eine einmalige Gesundheitsuntersuchung, ab 45 Jahren wird der Checkup alle drei Jahre übernommen. Ab dem 1. Oktober 2021 können sich Patientinnen und Patienten ab 35 Jahren zudem einmalig auf die Viruserkrankungen Hepatitis B und C testen lassen.