EU will Impfen in Ländern der Östlichen Partnerschaft voranbringen

Die Europäische Union will das Impfen gegen Corona in Ländern der Östlichen Partnerschaft wie Armenien oder der Ukraine vorantreiben. Dazu werden 35 Millionen Euro aus dem EU-Budget bereitgestellt, wie EU-Nachbarschaftskommissar Oliver Varhelyi am Montag mitteilte. Davon sollten alle Kosten übernommen werden, die in Zusammenhang mit dem geteilten Impfstoff entstehen. Die Lieferung und Verteilung werde vom polnischen Außenministerium organisiert.

red/Agenturen

Teil der Östlichen Partnerschaft sind neben Armenien und der Ukraine Aserbaidschan, Georgien und Moldau. Belarus hat die Mitgliedschaft im Sommer ausgesetzt. Die Impfrate in den sechs Ländern liege gerade einmal bei 28 Prozent, sagte Varhelyi. Schon jetzt sei rund ein Drittel der Impfdosen, die in diesen Ländern verabreicht wurden, von der EU bereitgestellt, teilte die EU-Kommission mit.

Die ersten Impfdosen unter der neuen Vereinbarung, an der auch die polnische Entwicklungsbank beteiligt ist, sollen nach Armenien gehen. Portugal spende 400.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer, sagte Varhelyi.