Friaul wechselte in die gelbe Zone

Kärntens Nachbarregion Friaul-Julisch Venetien ist am heutigen Montag angesichts zunehmender Infektionszahlen in die gelbe Zone gewechselt. Die mit dem „Super Green Pass“ in Italien eingeführten neuen Beschränkungen werden daher um eine Woche vorgezogen. Im Rest des Landes treten sie ab dem 6. Dezember in Kraft.

red/Agenturen

Der „Super Green Pass“ für Geimpfte und Genesene wird benötigt, um an sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Die 2G-Regel gilt vom 6. Dezember bis zum 15. Jänner auch in sogenannten weißen Zonen mit geringem Corona-Risiko. Zu den betroffenen Aktivitäten gehören Theater- und Kinobesuche, das Sitzen an Tischen in Bars und Restaurants, das Trainieren im Fitnessstudio sowie der Besuch von Schwimmbädern und Sportveranstaltungen im Stadion.

In Udine und Triest wurden die Gäste in Lokalen streng kontrolliert. „Der Super Green Pass ist in dieser Phase der Epidemie eine Notwendigkeit“, kommentierte der friaulische Präsident Massimiliano Fedriga. In den vergangenen Wochen sind die Ansteckungszahlen in der Grenzregion zu Österreich und Slowenien stark gestiegen.

Das neue System sieht vor, dass es selbst dann, wenn eine Region als gelbe Zone mit mittlerem Risiko oder als orange Zone mit mittelhohem Risiko gilt, es keine Einschränkungen für Geschäfte, Bars, Restaurants sowie Kultur- und Freizeitaktivitäten geben wird, solange die betroffenen Personen den „Super Grünen Pass“ besitzen. Wird eine Region jedoch als rote Hochrisikozone eingestuft, müssen wie in der Vergangenheit alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte und Aktivitäten für alle gesperrt werden. Außerdem müssen die Menschen auch im Freien Gesichtsmasken tragen, wenn ein Gebiet als gelbe Zone oder höher eingestuft ist.