Corona-Pandemie

GECKO bleibt bis 2023 fix

Die Kommission zur gesamtstaatlichen COVID-Krisenkoordination (GECKO) wird bis 30. Juni 2023 verlängert. Das unabhängige Expertengremium evaluiert laufend die aktuelle COVID-Lage und informiert die Bundesregierung über epidemiologische, medizinische, gesundheitssystemische und gesellschaftliche Entwicklungen. Die Kommission war ursprünglich im Dezember 2021 für ein Jahr eingesetzt worden.

red/Agenturen

Damit setzt die Bundesregierung beim Pandemiemanagement auch in Zukunft auf die Beratung durch Experten aus verschiedensten Fachbereichen. Eingebunden sind 24 Experten, unter anderem Wissenschafter unterschiedlicher Disziplinen, Fachleute aus Interessensvertretungen und anderen Organisationen. Vorsitzende sind die Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, Katharina Reich und der Generalstabschef des Bundesheeres, Rudolf Striedinger.

Zwölf Arbeitsgruppen bearbeiten zentrale Themen der Pandemie und diskutieren die aktuelle Lage in regelmäßigen GECKO-Sitzungen, derzeit meist 14-tägig. Mehr als 500 Fragen der Bundesregierung wurden in knapp einem Jahr von der GECKO-Kommission diskutiert und beantwortet. Nach mehr als 54 Stunden reiner Sitzungszeit wurden bisher mehr als 300 Seiten in Form von Executive Reports veröffentlicht.