Gesundheitskonzern Fresenius trotzt Krise - Ziele zunächst bestätigt

Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius ist trotz der Coronakrise mit Zuwächsen in das Jahr gestartet und hält zunächst an seinem Ausblick für 2020 fest. Das bereinigte Konzernergebnis legte im ersten Quartal um zwei Prozent auf 465 Mio. Euro zu, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Fresenius setzte 9,1 Mrd. Euro um, acht Prozent mehr. Währungsbereinigt lag der Zuwachs bei sieben Prozent.

red/Agenturen

Die Dialysetochter FMC, die wie Fresenius im deutschen Leitindex DAX notiert ist, baute ihren Umsatz im ersten Quartal ebenfalls deutlich aus. Fresenius profitierte zudem von einem Nachfrageschub wichtiger Medikamente und medizintechnischer Geräte zur Behandlung von Corona-Patienten in Europa und den USA. Das konnte rückläufige Geschäfte in China wegen der Pandemie teilweise wieder wettmachen.

Für 2020 geht Fresenius-Chef Stephan Sturm derzeit weiter von einem währungsbereinigten Umsatzplus von vier bis sieben Prozent und einem Anstieg des Konzerngewinns von bis zu fünf Prozent aus. Die Folgen der Pandemie seien darin jedoch noch nicht berücksichtigt, eine Aktualisierung der Prognose plant der Vorstand mit der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse.

Auch FMC bekräftigte zunächst seine Ziele und rechnet weiter mit einem währungsbereinigten Wachstum des Umsatzes sowie des bereinigten Konzerngewinns im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.