Aktuelle Zahlen

Größter Cluster in Niederösterreich im Bezirk Scheibbs

Im Bezirk Scheibbs hat es am Mittwoch den größten Corona-Cluster in Niederösterreich gegeben. In einer Produktionsfirma wurden nach Angaben aus dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) 39 Infizierte gezählt. Das waren um fünf mehr als am Vortag. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat es in Österreich wieder mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen gegeben. Innen- und Gesundheitsministerium meldeten exakt 10.367 neue Fälle seit Dienstag.

red/Agenturen

In Produktionsfirmen im Bezirk Amstetten und somit ebenfalls im Mostviertel waren 16 (minus zwei) bzw. 33 (plus eins) Corona-Fälle aktiv. Der zweitgrößte Cluster im Bundesland bestand in einem Wohnheim im Bezirk Hollabrunn mit 37 Erkrankten (plus vier). In der Asylbetreuungsstelle Traiskirchen (Bezirk Baden) gab es 22 (minus drei) Infizierte, in einem Pflegeheim im Bezirk Lilienfeld 27 (plus eins). 21 neue Fälle wurden in einer Produktionsfirma im Bezirk Neunkirchen registriert, in einem gleichartigen Unternehmen waren es mit 16 um acht weniger als am Dienstag.

Exakt 10.367 neue Fälle seit Dienstag wurden ingesamt in Österreich gemeldet. Außerdem wurden 61 weitere Todesopfer gemeldet. Auf den Normalstationen in den Spitälern gab es einen Rückgang, bei den Schwerkranken wurden allerdings sieben weitere Patienten auf Intensivstationen aufgenommen. Dort lagen am Mittwoch bereits 649 Covid-19-Infizierte.

649 Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation

Die registrierten Neuinfektionen liegen knapp unter dem Schnitt der vergangene Woche, hier kamen täglich 10.724 neue Fälle hinzu. Weiter deutlich am Steigen ist die Zahl der Todesopfer. Binnen 24 Stunden waren es 61, alleine in der vergangenen Woche wurden österreichweit 373 Covid-19-Tote registriert. Seit Pandemiebeginn starben in Österreich bereits 12.553 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Pro 100.000 Einwohner gab es somit bereits 140,5 Tote.

Weiter kritisch ist die Situation in den heimischen Spitälern. Bei den insgesamt hospitalisierten Covid-19-Kranken gab es zwar einen Rückgang, am Mittwoch wurden 106 Patienten weniger als am Dienstag gemeldet. Somit benötigen 3.376 Infizierte eine Behandlung im Krankenhaus. Bei den Intensivpatienten wiederum gab es sieben Schwerkranke mehr. 649 müssen nun dort behandelt werden, innerhalb der vergangenen Woche waren 71 hinzugekommen.