Spital Oberwart

Grüne wollen Bürger bei Nachnutzung mitreden lassen

In Oberwart soll bis 2024 ein neues Krankenhaus gebaut werden. Die weitere Nutzung des derzeit noch in Verwendung stehenden, alten Spitalsgebäudes soll nicht „im Hinterzimmer“, sondern unter größtmöglicher Beteiligung der Bürger entschieden werden, verlangten am Donnerstag Burgenlands Grüne.

red/Agenturen

Ein so großer Gebäudekomplex wie das Krankenhaus Oberwart berge Potenziale, die erst entdeckt würden, wenn Menschen mit unterschiedlichen Blickwinkeln darauf schauen, stellte Landessprecherin Regina Petrik vor Journalisten fest. Sie verwies darauf, dass es in der Praxis gute Erfahrungen mit Beteiligungsprozessen gebe. Als Beispiel nannte Petrik etwa das Projekt zur Neugestaltung des Kasernenareals in Klosterneuburg.

Für die Planung der Nachnutzung des Krankenhauses Oberwart sollten auch Architekten, Wirtschaftstreibende und Planer eingeladen werden, schlug Petrik vor. Zur Zusammenstellung des Planungsteams solle es eine eigene Ausschreibung geben. Die Leitung sollte eine externe Expertin oder ein Experte im Bereich der Partizipation und der Bürgerbeteiligung innehaben.

„Wir haben keinen Vorschlag, das Krankenhaus Oberwart soll genau auf diese Weise genutzt werden, weil wir sagen, wir wissen es auch noch nicht und weil wir nicht die einzigen sind, die Ideen haben", meinte Petrik. Es gebe Wirtschaftstreibende, Industrie, Bürger, die Ideen hätten, was genau dort am Standort wichtig wäre. „Es könnte ein Gebäudekomplex sein, der multimodal genutzt wird", so Petrik. Die Stadtgemeinde Oberwart sei dabei natürlich auch einzubinden.