Tod nach Herztransplantation

Hartinger-Klein für Transparenz

Maßgeblich seien etwa, wie viele Operationen in Krankenhäusern gemacht werden und welche Wartezeiten es dabei gebe. Die Bundesländer sollen diese Statistik befüllen.

red/Agenturen

Nach dem Tod eines Mannes bei einer Herztransplantation am LKH Graz 2016 hat sich Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) für mehr Transparenz ausgesprochen. „Qualität im Gesundheitswesen ist für mich die höchste Priorität und Qualitätsmessung natürlich auch“, sagte Hartinger-Klein am Freitag vor einem EU-Sozialrat in Brüssel.

„Wir werden mit internationalen Experten diese Situation uns in der Steiermark entsprechend nach standardisierten Kriterien ansehen“, so die Ministerin. Sie wolle, dass Patienten die Frequenz diverser Operationen sehen können, „mir ist die Transparenz auch für den Patienten sehr, sehr wichtig“.

Maßgeblich seien etwa, wie viele Operationen in Krankenhäusern gemacht werden und welche Wartezeiten es dabei gebe. Die Bundesländer sollen diese Statistik befüllen, „was noch ein bisschen zu wünschen übrig lässt“, sagte Hartinger-Klein. Das Portal kliniksuche.at sei technisch schon vorhanden, es sei nun von den Ländern zu befüllen.

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