Corona-Impfung

Oberösterreich stockt Impf-Infrastruktur auf

Oberösterreich baut angesichts stabilerer Lieferungen seine Impf-Infrastruktur aus: Die derzeit 18 Impfstandorte des Roten Kreuzes sollen bereits in der kommenden Woche um vier weitere in Bad Ischl, Garsten, Engerwitzdorf und Kremsmünster ergänzt werden, insgesamt könne man flexibel auf bis zu 36 Standorte aufstocken, teilte das Land am Mittwoch mit. Die zusätzlichen Locations werden von der Firma WEMS betrieben, mit der das Land einen Rahmenvertrag abgeschlossen hat.

red/Agenturen

Bisher wurden in Oberösterreich gut 400.000 Impfungen an rund 300.000 Personen verabreicht, nächste Woche sollen ca. 65.000 weitere Stiche dazukommen, erwartet LHStv. Christine Haberlander (ÖVP). Damit werde das Ziel, allen Über-65-Jährigen ein Impfangebot zu machen, erreicht. Allerdings appelliert sie an diese Altersgruppe, sich zu registrieren, denn hier gibt es vor allem bei den 65- bis 69-Jährigen noch Luft nach oben.

„Bis Ende April liegt der Schwerpunkt auf den Über-65-Jährigen. Je mehr in dieser Personengruppe geimpft sind, desto besser ist es für die Entlastung des Gesundheitswesens und es kann bei den Öffnungen schneller vorgegangen werden“, so Haberlander. Im Mai wolle man sich dann auf die 50- bis 65-Jährigen konzentrieren.

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„Bis Ende April liegt der Schwerpunkt auf den Über-65-Jährigen.“ Christine Haberlander, Landeshauptmann-Stellvertreterin