Pfizer baut Impfstoff-Zentrum in Orth an der Donau für 50 Mio. aus

Der Pharmakonzern Pfizer investiert 50 Mio. Euro in sein Impfstoff-Kompetenzzentrum in Orth an der Donau in Niederösterreich. Das berichtet der „Kurier“ in seiner Mittwoch-Ausgabe.

red/Agenturen

Das Geld wird in die Errichtung neuer Labors zur Qualitätskontrolle für Impfstoffe aus der globalen Konzernpipeline, neue Büros und die Modernisierung und Erweiterung der bestehenden Impfstoffproduktion investiert.

Das Pfizer-Werk in Orth ist mit der Herstellung und Testung von bakteriellen und viralen Impfstoffen befasst. Der Zeitung zufolge produzieren und testen rund 230 Mitarbeiter zwei Impfstoffe - zum Schutz vor FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) sowie einen Impfstoff zum Schutz vor Meningitis C (Hirnhautentzündung) - für den weltweiten Export. Das Werk produziert jährlich 12 Mio. Impfdosen, nun werden die Kapazitäten erweitert. Pfizer-Österreich-Chef Robin Rumler nennt das Investment einen „bedeutenden Meilenstein“.

Ab 2021 soll die Qualitätskontrolle für weitere Pfizer-Impfstoffe erfolgen, wird Martin Dallinger, Geschäftsführer der Pfizer Manufacturing Austria GmbH., im „Kurier“ zitiert. In der Pipeline seien etwa Impfstoffe gegen Krankenhauskeime, Pneumokokken oder Meningokokken. Durch die zusätzliche Qualitätskontrolle werde sich der Mitarbeiterstand „leicht nach oben verändern“, heißt es.

Impfen
Weitere Forderungen: Die Einstellungen der Österreicher zu Impfungen müssen regelmäßig erhoben werden. Ein elektronischer Impfpass für alle Österreicher müsse her.
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