Corona-Verordnungen

Schärfere Impfregeln greifen in Frankreich - Kinderimpfung beginnt

In Frankreich müssen Menschen ab 65 Jahren von Mittwoch an zum Großteil über eine Auffrischimpfung verfügen, damit sie weiter als vollständig geimpft gelten und ihr Corona-Pass gültig bleibt. Die Verschärfung greift, wenn die letzte Impfdosis sieben Monate oder länger zurückliegt. Nur mit dem Gesundheitspass, einem Nachweis von Impfung, Genesung oder Testung, können die Menschen in Frankreich Restaurants und Veranstaltungen besuchen oder per Flugzeug oder Fernzug verreisen.

red/Agenturen

Nach dem Verstreichen der Frist können Betroffene bis zur Booster-Impfung jeweils einen Test machen, wenn sie einen 3G-Nachweis benötigen.

Seit Anfang September bereits können Menschen ab 65 Jahren in Frankreich eine Auffrischimpfung erhalten. In den Impfzentren können sie seit kurzem auch ohne Termin für eine Impfung vorbeikommen. 14,4 Millionen Menschen in Frankreich haben inzwischen eine Auffrischimpfung erhalten. Für Menschen ab 18 Jahren greift die Notwendigkeit zur Auffrischimpfung für den Corona-Pass am 15. Jänner, ebenfalls vorausgesetzt, die letzte Impfung liegt sieben Monate oder länger zurück.

Ebenfalls ab Mittwoch beginnt in Frankreich die Corona-Schutzimpfung für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Impfberechtigt sind zunächst Kinder mit Vorerkrankungen und solche, die mit geschwächten Menschen zusammenleben. Für die übrigen Kinder dieser Altersgruppe wird die Möglichkeit zu einer freiwilligen Impfung im Laufe der kommenden Tage erwartet.

Die Corona-Lage hat sich in Frankreich in den vergangenen Wochen verschlechtert. Die Sieben-Tage-Inzidenz, das heißt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche, lag zuletzt bei gut 500.

Paris mit Blick auf Eiffelturm
Frankreich galt als eines derjenigen Länder, die extrem stark von der Corona-Pandemie betroffen waren.
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