Corona-Pandemie

Slowenien beendet Notstand offiziell

In Slowenien ist der Corona-Notstand offiziell beendet. Am gestrigen Dienstag ist der im Oktober 2020 ausgerufene epidemiologischen Ausnahmezustand nach acht Monaten ausgelaufen. Alle bisherigen Corona-Restriktionen bleiben trotzdem bestehen. So gibt es nach wie vor die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern. In Gastronomie und Tourismus gilt weiterhin die „3-G-Regel“.

red/Agenturen

Um in einer Bar oder in einem Restaurant die Innerräume benützen zu können, müssen Gäste den Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung haben. Das gilt auch für touristische Unterkünfte, Casinos, Messen- und Kongressveranstaltungen und Thermalbäder. Für Minderjährige gilt die „3-G-Regel“ nicht, allerdings nur dann, wenn sie in Begleitung von erwachsenen Familienmitgliedern sind.

In Geschäften, bei Dienstleistern, bei öffentlichen Versammlungen, in Kultureinrichtungen, bei Gottesdiensten und Sportveranstaltungen bleibt die Personenbegrenzung (ein Person auf zehn Quadratmeter Fläche) bestehen. Kultur- und Sporteinrichtungen sowie Unterkünfte dürfen ihre Kapazitäten bis zu 75 Prozent belegen. Das Ende des Notstands hat hingegen Auswirkungen auf die Corona-Finanzhilfen.

Über ein Viertel geimpft

In der Corona-Pandemie hat Slowenien den epidemiologischen Ausnahmezustand zweimal ausgerufen. Das erste Mal zwischen 12. März und 31. Mai 2020, das zweite Mal dauerte er vom 19. Oktober 2020 bis 15. Juni 2021.

In dem Zwei-Millionen-Land sind laut offiziellen Daten bisher 26,5 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Die 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt derzeit 108,4, geht aus der slowenischen Tracker-Seite „covid-19.sledilnik.org“ hervor.

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