Deutschland

Spahn weist Kritik an Sammlung von Gesundheitsdaten zurück

Es gehe darum, Gesundheitsforschung möglich zu machen, und für Patienten mit chronischen Erkrankungen zu besseren Erkenntnissen zu kommen, sagte Spahn am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Es geht nicht um Behandlungsdaten, sondern um Abrechnungsdaten.“ Das seien Daten, die ohnehin genutzt werden. Gesundheitsforschung solle möglich gemacht werden, um zu besseren Erkenntnissen zu kommen

red/Agenturen

Konkret sollen die Kassen Daten jedes Versicherten unter anderem zu Alter, Geschlecht, Wohnort und Behandlungen an den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen übermitteln, der sie zu Forschungszwecken weiterleitet. Vorgesehen sind Regeln zur Pseudonymisierung der Daten - also den Bezug zur realen Person zu verschleiern.

Grüne und Patientenschützer in Deutschland hatten Spahn (CDU) für eine erweiterte Nutzung von Behandlungsdaten für Forschungszwecke kritisiert. Sie warfen dem Minister vor, den Datenschutz nicht ernst genug zu nehmen.

Jens Spahn Gesundheitsminister Deutschland
Grüne und Patientenschützer in Deutschland hatten Spahn (CDU) für eine erweiterte Nutzung von Behandlungsdaten für Forschungszwecke kritisiert. Sie warfen dem Minister vor, den Datenschutz nicht ernst genug zu nehmen.
BMG