Coronaverordnungen

Spitalsmitarbeiterin wegen 2,5G Verweigerung gekündigt

Eine Mitarbeiterin des LKH Hochsteiermark wollte sich nicht an die 2,5G-Regel am Arbeitsplatz halten und hat daher bei der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ um die Kündigung angesucht. Reinhard Marczik, Sprecher der KAGes bestätige den Fall, der sich schon vergangene Woche zugetragen habe, am Montag. Die Frau sei nun auch gekündigt worden, sie habe sich nicht an die Vorgaben des Bundes halten wollen.

red/Agenturen

Die Kündigung sei in dem Fall alternativlos gewesen. Marczik zufolge sei es der erste ihm bekannte Fall innerhalb der KAGes. Er schließt nicht aus, dass es zu weiteren Kündigungen kommt, aber es werde sich um Einzelfälle handeln, denn die Durchimpfungsrate bei den Spitalsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sei hoch.

Erst am Wochenende hatte KAGes-Vorstand Karlheinz Tscheliessnigg seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er bestätigte, selbst noch nicht geimpft zu sein. Schon vor einem Jahr hatte es Wirbel wegen eines Briefs, den er an die Belegschaft geschickt hatte, gegeben.