Corona-Impfung

Tod eines herzkranken Kärntners nach Booster wird untersucht

In Kärnten wird der Tod eines herzkranken Kärntners nach einer Booster-Impfung untersucht. Der 20-jährige Mann war Mitte November einen Tag nach der Immunisierung gestorben. Der junge Mann war laut Staatsanwaltschaft „massiv herzkrank“, er war zuvor auch schon mehrmals operiert worden, eine neuerliche Operation stand kurz bevor. Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, bestätigte am Freitag auf APA-Anfrage einen entsprechenden Bericht der „Kronen Zeitung“.

red/Agenturen

Ob ein Zusammenhang mit der Impfung besteht, ist noch unklar. Laut Kitz wurde bereits kurz nach dem Tod eine Obduktion durchgeführt. „Erkenntnisse liegen noch keine vor. Der Fall ist komplizierter als andere Obduktionen. Es gilt, Gewebe- und Blutproben sowie die Krankengeschichte des Mannes auszuwerten.“ Daraus würden sich Schlüsse ziehen lassen, ob der Mann vielleicht nicht geimpft werden hätte sollen, oder ob er auch ohne Impfung gestorben wäre. Wie Kitz auf Anfrage sagte, ist dieser Fall aktuell der einzige derartige in Kärnten.

Gerd Kurath vom Landespressedienst sagte am Freitag, man müsse die Untersuchung der Staatsanwaltschaft abwarten. „Ansonsten sind uns keine solchen Fälle bekannt“, so Kurath. Derzeit wisse man lediglich, dass der Fall nicht an der Impfstoff-Charge liegen kann, weil es ein Einzelfall gewesen sei: „Aber natürlich ein sehr tragischer. Dennoch muss der Fall genau überprüft werden."